- 11.04.2014, 11:00:16
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Wiener e-Mobilitätsprojekte werden um Sondierungsprojekt "e-Taxi für Wien" erweitert
Bis Jahresende liegt ein Geschäftsmodell für möglichen Praxiseinsatz einer elektrisch betriebenen Taxiflotte samt Ladestellen-Infrastruktur vor
Utl.: Bis Jahresende liegt ein Geschäftsmodell für möglichen
Praxiseinsatz einer elektrisch betriebenen Taxiflotte samt
Ladestellen-Infrastruktur vor =
Wien (OTS) - E-Mobilität im Praxistest: In einem Forschungsprojekt
soll geklärt werden, unter welchen Voraussetzungen in Wien e-Taxis
eingesetzt werden können. "Ein Wiener e-Taxi Projekt ist der absolut
logische nächste Schritt in der Erweiterung der vielfältigen Wiener
Aktivitäten auf dem Gebiet der e-Mobilität", sagt Michael
Lichtenegger, Geschäftsführer der Neue Urbane Mobilität Wien GmbH
(Wiener Stadtwerke). Das entsprechende Sondierungsprojekt erweitert
laut Lichtenegger die prinzipielle Zielrichtung der Wiener
Modellregion sowie der Leuchttürme der e-Mobilität, nämlich
e-Mobilität als ideale Ergänzung zu den Öffis einzusetzen. In den
vergangenen Jahren habe man die Erfahrung gemacht, dass e-Fahrzeuge
für den Geschäftsverkehr in Unternehmensflotten am sinnvollsten
eingesetzt werden können, genauso wie in der Logistik und bei
öffentlich verfügbaren Mobilitätsdienstleistungen. Taxis passen da
sehr gut ins Profil.
Im vom Klima- und Energiefonds im Rahmen der Phase 1 des Programms
"E-Mobilität für alle: Urbane Elektromobilität" geförderten
Forschungsprojekt werden die Rahmenbedingungen für den Betrieb eines
Teils der Wiener Taxiflotte mit rein elektrisch motorisierten e-Taxis
erarbeitet. Dabei sollen bislang offene rechtliche, organisatorische,
technische und wirtschaftliche Fragen geklärt werden.
Ziel der Phase 1 (Abschluss Ende 2014) ist es, nachhaltige
Geschäftsmodelle insbesondere für die Taxiunternehmen sowie für den
Ladestellenbetreiber auszuarbeiten. Nur unter dieser Voraussetzung
ist eine praktische Umsetzung ab 2015 möglich, die im Rahmen der
Phase 2 der Ausschreibung des Klima- und Energiefonds gefördert
werden könnte.
Konsortialführer ist die Neue Urbane Mobilität Wien GmbH, ein
Unternehmen der Wiener Stadtwerke. Projektpartner sind die Wiener
Stadtwerke AG, Wien Energie, Wirtschaftskammer Wien - Fachgruppe Taxi
Mietwagen, Taxi 31300, TU Wien, AIT und tbw research. Über
Unterstützungserklärungen eingebunden sind die Stadt Wien, Wiener
Netze - Stromnetz / Netzmanagement, Taxi 40100/60160, Austrosoft,
SMILE und die Wiener Modellregion.
Neben der Erhebung der Rahmenbedingungen wird intensiv an der
Konzeption des Demonstrationsbetriebs gearbeitet. So fließen auch die
Erkenntnisse aus dem Vorprojekt ZENEM ein. Das sind gute
Voraussetzungen, um E-Taxis zeitnah auf die Straßen Wiens bringen zu
können. Dabei werden bislang offene rechtliche, organisatorische,
technische und wirtschaftliche Fragen bereits in enger Abstimmung mit
den relevanten AkteurInnen für eine mögliche Umsetzung geklärt.
Geklärt werden soll unter anderem, wann idealerweise nachgeladen
werden muss, wo und wann so geladen werden kann, ob
wettbewerbsneutral eine Kundenanfrage angenommen werden kann, welche
Elektrofahrzeuge besonders geeignet für den Einsatz als Taxi sind
sowie, welche raumplanerischen Aspekte - hinsichtlich öffentlicher
Raum, Eigentumsrechte, etc. - zu berücksichtigen sind.
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