- 10.04.2014, 15:09:17
- /
- OTS0242 OTW0242
Grüne Wien/Hebein: Kritik der Opposition an Energieunterstützung ist unglaubwürdig
Wien (OTS) - "Unser Ziel in Wien ist es, Armut zu bekämpfen und die
Auswirkungen von Armut zu lindern. Alle Menschen müssen sich das
Heizen leisten können", so die Sozialsprecherin der Grünen Wien,
Birgit Hebein in Richtung Opposition. "15.000 Menschen haben
inzwischen Energieunterstützung erhalten. Ob es der ÖVP und FPÖ
gefällt oder nicht, es waren in erster Linie große Energierückstände
(14.568 Haushalte von Jänner 2013 bis März 2014), die in der Höhe von
bis zu 500 Euro bezahlt wurden, und das ist gut so. Denn die
"Armutsfalle" der Menschen müssen wir durchbrechen. Die Präpotenz der
im warmen liegenden, händeverschränkenden Opposition in Lackschuhen
bringt uns hier gar nicht weiter. Es ist noch viel zu tun, um
Energiearmut zu bekämpfen, der Weg aber stimmt", so Hebein.
"Armut hat viele Gesichter. Niemand ist arm wegen der Heizkosten, die
Gründe der Armutsproduktion liegen in der Wirtschafts-, Steuer-,
Bildungs- und Beschäftigungspolitik und in den steigenden Mit- und
Lebenserhaltungskosten. Das Hypodesaster, von der FPÖ eingebrockt,
verbaut uns allen die Zukunft", so Hebein weiter, die die
Oppositionsparteien aufruft: "Handeln Sie, FPÖ! Die FPÖ ist für ein
Milliarden-Desaster der Hypo verantwortlich. Wir halten die FPÖ nicht
davon ab, freiwillig einige Milliarden zurückzuzahlen. Handeln Sie,
ÖVP! Mindestlöhne, endlich Mietzinsobergrenzen, gerechte
Vermögensbesteuerung, Wohnungssanierungspaket für leistbaren Wohnraum
und ein Energieeffizienzgesetz mit einem Fonds müssen eingeführt
werden.
"Die von SPÖ und Grünen beschlossene Kindermindestsicherung in der
Höhe von 840 Euro pro Jahr pro Kind wurde von ÖVP und FPÖ abgelehnt.
Gerade Kinder trifft Armut besonders", soviel zum sozialen
Verständnis von blau-schwarz", so Hebein abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GKR






