• 10.04.2014, 14:34:17
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SP-Mörk: Wiener Energieunterstützung hat sich bewährt!

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien lebt soziale Verantwortung und sorgt dafür,
dass Energiearmut keinen Platz in dieser Stadt hat. Unbürokratische
Hilfe für die Betroffenen, das gesamte Jahr über und über die
bisherigen Möglichkeiten hinaus, das schafft die Wiener
Energieunterstützung. Die finanzielle Entlastung für die Betroffenen
ist deutlich: Von Anfang Jänner 2013 bis Ende März 2014 wurden
insgesamt mehr als 7 Mio. Euro bereitgestellt. In dieser Zeit haben
knapp 15.000 Haushalte eine Unterstützung in der Höhe von mehreren
hundert Euro erhalten. Ein Flop ist das sicher nicht", fasst
SP-Gemeinderätin Gabriele Mörk verwundert die heutigen Aussagen der
Opposition zusammen.

In Wien beziehen rund 150.000 Menschen eine Leistung der
Bedarfsorientierten Mindestsicherung, und damit verbunden auch
automatisch eine Unterstützung für ihren Aufwand für Heizung und
Strom. "Wien wendet pro Jahr 430 Mio. Euro für die Mindestsicherung
auf und leistet damit auch einen Beitrag zur Deckung der
Energiekosten", stellt Mörk klar. Wien unterstützt einkommensschwache
Haushalte, die unter Energiearmut leiden, darüber hinaus seit Jänner
2013 mit der Wiener Energieunterstützung. Die Energieunterstützung
verfügt dabei über das exakt gleiche Budget von 6 Mio. Euro wie der
frühere Heizkostenzuschuss. "Die Opposition hat ja immer wieder
behauptet, dass Wien den Menschen Geld vorenthalten möchte und die
Reform in Wirklichkeit eine versteckte Einsparung ist. Heute zeigt
sich, dass die Stadträtin ihre Zusage selbstverständlich gehalten
hat. Das Budget ist im Jahr 2013 komplett ausgeschöpft worden", so
Mörk weiter.

Für die Energieunterstützung haben sich in Wien der Energiebereich
und der Sozialbereich erstmals miteinander vernetzt. "Das ist wichtig
und sinnvoll: nur so erreichen wir vor allem die Menschen, die bisher
zwar von Energiearmut betroffen waren, aber nicht über Hilfsangebote
der Stadt Bescheid wussten. Gerade niederschwellige Angebote und eine
individuelle Unterstützung werden von den Betroffenen gerne
angenommen. Auch der Mix aus Soforthilfe und langfristigen Maßnahmen
hat sich bewährt. Hilfestellung über alle Monate des Jahres hindurch
sowie die unbürokratische Antragstellung waren auch ein
Erfolgsfaktor. An der Energieunterstützung sieht man also: Wien nimmt
seine soziale Verantwortung wahr, das war schon immer so, und das
wird auch so bleiben! Daher wird es die Energieunterstützung mit dem
gleich hohen Budget auch in diesem Jahr geben. In der MA 40 wird ein
eigenes Team von SozialarbeiterInnen zentrale Anlaufstelle sein, auch
die Energieberatung wird verstärkt", so Mörk.

"Als Opposition kann man natürlich leicht Forderungen stellen, zum
Beispiel einen Heizkostenzuschuss in der Höhe von 300 Euro. Das hätte
allein in der Heizperiode 2012/2013 ein Budget von 18 Millionen Euro
erfordert! Ich weiß aber nicht, wo sich die Opposition das notwendige
Budget im Sozialressort holen möchte. Die Alternative wäre nämlich,
weniger Geld für Menschen mit Behinderungen aufzubringen oder
Unterstützungen für AlleinerziehInnen zu kürzen. Aber die sozial
Schwächsten gegeneinander auszuspielen, das wird es mit der SPÖ
sicher nicht geben", so Mörk abschließend.
(Schluss)

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