- 03.04.2014, 16:07:54
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Darabos: Scharfe Kritik an FPÖ-Treffen mit Ultrarechten
Blaues Stelldichein mit rechtsextremen Hetzern und demokratiefeindlichen Populisten - "Strache, Vilimsky und Mölzer schädigen Österreichs Ansehen"
Utl.: Blaues Stelldichein mit rechtsextremen Hetzern und
demokratiefeindlichen Populisten - "Strache, Vilimsky und
Mölzer schädigen Österreichs Ansehen" =
Wien (OTS/SK) - Scharfe Kritik übt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert
Darabos am morgigen Treffen der FPÖ mit Jugendvertretern der
ultrarechten Parteien Front National, Vlaams Belang und den
Schwedendemokraten. "Der internationale Freundeskreis der
nationalistischen FPÖ besteht aus Moslemhassern, Rassisten, rechten
Hetzern und demokratiefeindlichen Populisten, die ihr Geschäft mit
der Angst der Menschen machen und das gemeinsame Europa zerstören
wollen. Strache, Vilimsky und Mölzer fügen damit Österreichs Ansehen
enormen Schaden zu. Das werden wir deutlich aufzeigen", betonte der
SPÖ-Bundesgeschäftsführer am Donnerstag im Gespräch mit dem
SPÖ-Pressedienst. ****
Straches europäische Freunde hätten, ebenso wie Mölzer, durch Hetze
gegen Minderheiten und rassistische Beschimpfungen "traurige
Berühmtheit erlangt". Dem müsse man sich entschieden entgegenstellen.
"Im Europa des 21. Jahrhunderts haben solche menschenverachtenden
Ideologien keinen Platz. Wir haben im vorigen Jahrhundert gesehen,
wohin Nationalismus und Hass führen", so Darabos.
Der Front National ist seit seiner Gründung eine berüchtigte
Schnittstelle zwischen Rechtsextremismus und Neofaschismus - auch im
internationalen Kontext. In den Reihen des Vlaams Belang befindet
sich der Anfang 2011 wegen Holocaustleugnung verurteilte Roeland
Raes, der sogar deren Vizepräsident war und trotz alledem nicht
ausgeschlossen wurde. Noch 2007 wurde dem Vlaams Belang vom deutschen
Rechtsextremismusforscher Richard Stöss attestiert, "an ihren Rändern
[...] mit der Neonaziszene vernetzt" zu sein. Im November 2012 wurde
öffentlich, dass der Führungskader der Schwedendemokraten Kent
Ekeroth gemeinsam mit zwei Parteifreunden im Juni 2010 mit
Eisenstangen bewaffnet in Stockholm Jagd auf Migranten gemacht hatte
(Quelle: DÖW-Experte Andreas Peham, "Die europäische Rechte vor der
EU-Wahl", in: "Zukunft", 12/2013). (Schluss) mo/ps/mb
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