• 25.03.2014, 15:01:20
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Grüne Wien/Werner-Lobo: FPÖ Wansch verwechselt Apfel- mit Birnenmarmelade

Städtisches Kulturprojekt Wienwoche transparenter als alle vergleichbaren Projekte

Utl.: Städtisches Kulturprojekt Wienwoche transparenter als alle
vergleichbaren Projekte =

Wien (OTS) - Scharf reagierte der Kultursprecher der Grünen Wien,
Klaus Werner-Lobo, auf die heutige Aussendung der FPÖ Wien zum Thema
Wienwoche: "Der Abgeordnete Alfred Wansch, bislang lediglich bekannt
aus der Affäre rund um die Gertrud-Meschar-Privatstiftung, verbreitet
entweder bewusst die Unwahrheit oder hat nicht die geringste Ahnung
wovon er spricht. Wahr ist, dass das von der Stadt Wien geförderte
Kulturprojekt Wienwoche zwar auf eine Idee der Grünen Wien
zurückgeht, aber von einem unabhängigen Verein getragen wird und
selbstverständlich auch in der inhaltlichen Programmierung völlig
parteiunabhängig agiert."

Wienwoche-Projekte werden in einem öffentlich ausgeschriebenen,
zweistufigen Verfahren transparent und unter Einbindung einer
unabhängigen Jury und öffentlich zugänglichen Sitzungen ausgewählt.
Eines von 17 Projekten war im Vorjahr die Initiative "Recht auf
Marmelade!", die sich für die Pflanzung von Obstbäumen in der Stadt
und deren freie Nutzung durch die StadtbewohnerInnen einsetzt. Die
Gesamtprojektsumme belief sich auf lediglich 9.600 Euro, die zur
Gänze für die Kulturveranstaltung und nicht für eine Petition
aufgewandt wurden, die die ProjektveranstalterInnen bei der Stadt
Wien eingebracht haben. Die Behauptung der FPÖ, die KünstlerInnen
hätten für die Petitionseinbringung ein Honorar erhalten ist
schlichtweg falsch und grenze an Rufschädigung, so der Grüne
Kultursprecher.

Ebenso falsch sei auch die Behauptung, die Wienwoche würde
Subventionsmittel "ohne jeden Verwendungsnachweis und ohne korrekte
Abrechnung" verwenden. "Im Gegenteil: Selbstverständlich liegt der
Kulturabteilung der Stadt Wien die korrekte, komplette und
detaillierte Abrechnung für die Wienwoche vor, so wie in den
Subventionsbedingungen von MA7 vorgesehen", so Werner-Lobo. "Und
nicht nur das: Wienwoche ist das einzige Kulturprojekt dieser
Größenordnung, das freiwillig Quartalsberichte auch auf der eigenen
Homepage der Öffentlichkeit zugänglich macht. Diese werden in
regelmäßigen Abständen aktualisiert, eine Übersicht aller Quartale
2013 wird demnächst online gestellt. Außerdem hat sich der Verein
verpflichtet, den KultursprecherInnen aller im Gemeinderat
vertretenen Parteien die Abrechnungen zur Verfügung zu stellen. Wenn
die FPÖ nicht fähig ist sich diese Daten zu besorgen sollte sie
wenigstens nicht von sich auf andere schließen", erinnert Werner-Lobo
an die millionen- und milliardenschweren Finanzskandale der
Freiheitlichen.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GKR

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