- 10.03.2014, 16:20:22
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Stronach/Köfer/Prasch: "ÖVP Kärnten unterwegs in Richtung außerparlamentarischer Opposition!"
Benger droht "Rumpold-Waldner Schicksal". Kärntner VP verkommt zu Bauernbund-Interessensgemeinschaft
Utl.: Benger droht "Rumpold-Waldner Schicksal". Kärntner VP verkommt
zu Bauernbund-Interessensgemeinschaft =
Klagenfurt (OTS) - "Kollege Waldner ist Geschichte. Er war der beste
Beweis dafür, dass ein politischer Kuschelkurs alleine für das Land
nicht hilfreich ist." Mit diesen Worten äußert sich Landesrat Gerhard
Köfer zur seit langer Zeit absehbaren - und heute vollzogenen -
Rochade innerhalb der Kärntner ÖVP. "Zudem schafft ein ständig in der
Öffentlichkeit zelebriertes "gutes Gesprächsklima" auch keine
Arbeitsplätze, noch kann damit die Wirtschaft nachhaltig unterstützt
oder gefördert werden. Mit der gegenseitigen, peinlichen Lobhudelei
innerhalb der Koalition muss endlich Schluss sein. Die Menschen
wollen Taten sehen und spüren, dass die Politik etwas leistet und
Antworten auf die wichtigen Fragen unserer Zeit gibt", so Köfer
weiter.
Dem Obmann der Interessensgemeinschaft des Team Stronach im Landtag,
Abg. Harmut Prasch, schwant in Bezug auf den Nachfolger Waldners
Böses: "Wenn man sich die Halbwertszeiten der letzten VP-Landesräte
vor Augen hält, dürfte die Amtszeit Bengers bereits nach wenigen
Monaten wieder beendet sein. Ihm droht ein gleiches Schicksal zu
widerfahren, wie seinen Vorgängern Rumpold und Waldner." Für Prasch
geht die Volkspartei derzeit in einer orientierungslosen
Drüberfahrkoalition unter und hat jegliches eigeständiges Profil über
Bord geworfen: "Sollte sich die Performance der Schwarzen nicht
grundlegend ändern, droht nach der nächsten Landtagswahl die
außerparlamentarische Opposition. Obernosterer hat ganz
offensichtlich auch den Infight mit der Klagenfurter Stadt-VP heute
verloren!" Prasch merkt abschließend an, dass die Kärntner
Volkspartei jetzt zu einer reinen
"Bauernbund-Interessensgemeinschaft" im Land verkommt: "Mit dieser
Art der Politik werden die großen Probleme und Herausforderungen des
Landes nicht zu lösen sein."
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