- 05.03.2014, 13:26:14
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Österreich präsentiert sich auf ITB als "Treffpunkt Europas"

Berlin (TP/OTS) - Auftritt auf der weltweit wichtigsten
Tourismusfachmesse folgt dem aktuellen Themenschwerpunkt der
Österreich Werbung. Verstärkte Zusammenarbeit der
Tourismusorganisationen soll positive Entwicklung in Deutschland
beflügeln.
Auf der 48. ITB Berlin präsentieren vom 5. bis 9. März 2014
insgesamt 73 Tourismuspartner "Urlaub in Österreich" am
Gemeinschaftsstand der Österreich Werbung (ÖW) in Halle 17. Das
Ambiente des neu gestalteten Österreich-Standes wird in diesem Jahr
dank Holzböden und eindrucksvollen LED-Wänden, auf denen Videos und
wechselnde Österreich-Bilder die Besucher begrüßen, zu einem
besonders sinnlichen Erlebnis. Im Zentrum des Standes findet sich das
Kunstelement "(In)Sight" - eine interaktive Installation der Ars
Electronica, die auf spielerische Weise Objekte, wie zum Beispiel
traditionelle Post- oder Rezeptkarten, mit weiterführenden digitalen
Informationen zum Thema verknüpft.
Österreich. Treffpunkt Europas
Der ITB-Auftritt 2014 folgt dem aktuellen ÖW-Themenschwerpunkt
"Österreich. Treffpunkt Europas", der den Schweinwerfer auf die
Bedeutung Österreichs als völkerverbindendes kulturelles Zentrum
Europas richtet. "Geografisch im Herzen der Alpen zu finden, ist
Österreich bis heute durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher
Kulturen, Gewohnheiten und Geschichten geprägt. All diese lebendigen
Einflüsse spiegeln sich in der österreichischen Lebenskultur, der
Mentalität, aber auch der Kulinarik und dem Kulturangebot wider",
erläutert ÖW-Geschäftsführerin Petra Stolba beim gemeinsamen
Pressegespräch zur Eröffnung mit Wirtschafts- und Tourismusminister
Reinhold Mitterlehner, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Landesrat
Michael Strugl und dem Obmann der Bundessparte Tourismus Johann
Schenner.
Der Zeitpunkt für diesen Themenschwerpunkt ist nicht zufällig, vor
25 Jahren kam es zum Mauerfall in Deutschland und dem Ende des
"Eisernen Vorhangs". "Ein bedeutsames Jubiläum - hat doch gerade das
Jahr 1989 für Europa, für Österreich und den heimischen Tourismus
enorme positive Auswirkungen gehabt", so Wirtschafts- und
Tourismusminister Reinhold Mitterlehner. Seither sind viele
Zukunftsgäste aus Zentral- und Osteuropa zu Stammgästen geworden. Um
die Zahl der zuletzt drei Millionen Ankünfte aus dieser Region weiter
zu steigern, setzt die Österreich Werbung einen Schwerpunkt auf die
Bewerbung der Sommersaison. "Derzeit kommen die meisten Urlauber aus
Zentral- und Osteuropa im Winter, im Sommer gibt es aber auch noch
großes Potenzial", so Mitterlehner.
Deutschland bleibt wichtigster und hart umkämpfter
Herkunftsmarkt
Das wichtigste Herkunftsland ist aber weiterhin Deutschland. "Die
ITB ist daher für uns eine sehr wichtige Messe. Aufgrund des
stärkeren Wirtschaftswachstums werden die Deutschen, wie schon in den
vergangenen beiden Jahren mit einem Zuwachs von 4,7 bzw. 2,5 Prozent,
heuer wieder öfter und vor allem länger nach Österreich kommen",
erläutert Mitterlehner. Laut deutscher Reiseanalyse sind im Vorjahr
mit 4,2 Millionen Gästen um zehn Prozent mehr Deutsche länger als 5
Tage in Österreich geblieben, Tendenz steigend.
Nach dem Rekordjahr 2013 mit 36,8 Millionen Ankünften und 132,6
Millionen Nächtigungen hofft Mitterlehner auf ein Comeback des
Winters in den Bergen vor den späten Osterferien und auf eine
Stabilisierung der Lage im russisch-ukrainischen Konflikt: "Nur so
erreichen wir heuer wieder einen neuen Rekord." Im Vorjahr kamen aus
Russland 513.000 Gäste, die 1,95 Millionen Nächte in Österreich
verbracht haben. Aus der Ukraine waren es 114.000 Gäste mit 360.000
Nächtigungen. "Sanktionen gegen Russland sind sinnvoll, wenn sie im
russisch-ukrainischen Konflikt die entsprechende Wirkung entfalten.
Sie sollen aber nicht die Versorgungssicherheit in Europa gefährden",
so Mitterlehner. Er hofft daher auf eine Lösung am Verhandlungstisch.
Österreich in Deutschland gut aufgestellt
Aussteller aus allen neun Bundesländern informieren in Berlin und
überzeugen mit interessanten Angeboten. Der Auftritt am wichtigsten
Herkunftsmarkt für den heimischen Tourismus ist Teil der gemeinsamen
Bemühungen um den deutschen Gast, der auch heuer stark umworben wird.
"Der Konkurrenzdruck unter den Destinationen und auch die
Marketingaufwendungen um die Gunst der konsumfreudigen deutschen
Gäste steigen weiter. Speziell die deutschen Binnendestinationen
verstärken ihre Anstrengungen am Heimatmarkt", berichtet Stolba.
Die österreichische Branche muss daher weiterhin in die
Professionalisierung und Individualisierung des Angebots investieren
und ihre Produkte an die Bedürfnisse der deutschen Gäste anpassen.
"Aus unseren Untersuchungen wissen wir: Der deutsche Gast hat sehr
klare Vorstellungen von einem Winterurlaub in Österreich. Im Sommer
gibt es allerdings keine so eindeutigen Vorstellungsbilder. Das Bett
allein ist heute kein Differenzierungsmerkmal mehr", so Stolba.
Spartenobmann Johann Schenner, Vertreter der 90.000
österreichischen Tourismus- und Freizeitbetriebe, wies in diesem
Zusammenhang auf den Erfolgsfaktor der "typisch österreichischen"
Gastfreundschaft hin: "Unsere Betriebe sind nicht nur Unternehmer,
sondern in erster Linie Gastgeber und arbeiten mit unseren 250.000
Mitarbeitern tagtäglich hart daran, dass sich der Aufenthalt unserer
Gäste von jenem in anderen Ländern abhebt. Und ihr Engagement lohnt
sich: in unserer aktuellsten Gästebefragung (T-Mona) gaben 90% der
Gäste an, Österreich als Urlaubsdestination weiterzuempfehlen."
Zusammenarbeit im Marketing wesentlicher Erfolgsfaktor
Wesentlicher Erfolgsfaktor bleibt aber auch in Zukunft die
Zusammenarbeit im Marketing. "Die starke Position Österreichs,
bestätigt durch die aktuellen Zahlen der deutschen Reiseanalyse,
liegt sicher auch in der sukzessive verstärkten und verbesserten
Kooperation begründet", ist Stolba überzeugt. Neben der großen
Kampagne "Sommerglücksmomente", die gemeinsam mit allen 9
Bundesländern und 30 weiteren Tourismuspartnern durchgeführt wird,
gibt es heuer zahlreiche weitere gemeinsame Aktivitäten, wie die
Übernahme einer Park-Patenschaft in Berlin, die Abstimmung der
Pressearbeit, gemeinsame Shootings und die "Verlängerung" von
Kampagnen durch gezielte Maßnahmen der LTOs, wie zum Beispiel
Kinowerbung von Niederösterreich und eine Schwerpunkt-Kampagne von
Oberösterreich. Für den Sprecher der heimischen Tourismus-Betriebe
Schenner führt der Weg zum Erfolg ganz klar über eine stärkere und
engere Zusammenarbeit zwischen der Österreich Werbung und den
Landestourismusorganisationen.
Mit der Kampagne "Wieder Skifahren. Willkommen zurück" hat sich
die Branche in einer bislang einzigartigen Kooperation den
Herausforderungen der Produktentwicklung für die spezifische
Zielgruppe der Ski-Wiedereinsteiger angenommen und ein neues
Geschäftsfeld entwickelt, sich auf ein Angebot geeinigt und eine
gemeinsame Kampagne für drei Jahre finanziert.
Insgesamt blickt die Österreich Werbung daher optimistisch in die
Zukunft. "Mit den richtigen Angeboten und dem intelligenten und
effizienten Einsatz der Mittel können wir gemeinsam die positive
Entwicklung des Herkunftsmarkts Deutschland für die österreichische
Tourismuswirtschaft beflügeln", so Stolba abschließend.
Weitere Informationen und Fotos finden Sie im ÖW-Newsroom unter
http://newsroom.austriatourism.com sowie im ITB-Channel unter
http://itb.austriatourism.com.
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