• 26.02.2014, 13:56:05
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Stronach/Köfer: "Wir vertreten Menschen - nicht den Schwerverkehr!"

Klares Nein zu Raggers Forderung nach Aufhebung von LKW-Fahrverboten

Utl.: Klares Nein zu Raggers Forderung nach Aufhebung von
LKW-Fahrverboten =

Klagenfurt (OTS) - Straßenbaureferent Landesrat Gerhard Köfer vom
Team Stronach verwehrt sich gegen den Angriff von FPÖ-Landesrat
Christian Ragger, LKW-Fahrverbote in ganz Kärnten zu Fall bringen zu
wollen: "Fahrverbote wurden aus gutem Grund im Sinne der dort
lebenden Bevölkerung eingeführt. Es gibt keinen Anlass, diese jetzt
zu hinterfragen." Es sei nicht zu dulden und vollkommen inakzeptabel,
dass durch eine Aufhebung von LKW-Fahrverboten tausende
Schwerfahrzeuge wieder unkontrolliert über unsere Straßen fahren.
Zudem stellt Köfer klar, dass auf der St. Veiter Schnellstraße S 37
auf Kärntner Seite kein Fahrverbot für LKW gelte. Dieses betreffe die
Schnellstraße auf steirischer Seite im Bezirk Murau. "Dadurch wird
aber dennoch verhindert, dass Kärnten über die S 37 vom Transit- und
Durchzugsverkehr überrollt wird bzw. dass Mautflüchtlinge der A 9 und
A 2 von Wien eine Abkürzung nehmen", so Köfer.

Vollkommen unverständlich sei es zudem, dass Ragger erneut einen
Vollausbau der S 37 in Erwägung zieht: "Der Vollausbau der S 37 ist
absolut kein Thema mehr. Weder das Land noch die ASFINAG stehen
hinter diesem Vollausbau. Die effizientere und für den
Verkehrsteilnehmer beste Variante ist der Sicherheitsausbau der St.
Veiter Schnellstraße. Daran halten wir, wie vorgesehen, weiter fest",
erklärt Köfer. Pro Tag frequentieren 25.000 PKW die Schnellstraße.
Der Sicherheitsausbau der S 37 komme nicht nur den Autofahrern,
sondern auch der heimischen Wirtschaft zugute. "50 investierte
Millionen Euro beleben die regionale Bauwirtschaft enorm."

Außerdem deklassiert sich Ragger mit seiner unsachlichen Kritik am
Verkehrszählsystem des Landes Kärnten selbst: "Wir haben in Kärnten
ein bestens etabliertes Verkehrszähsystem. Jährlich werden die Daten
aller 480 Zählstellen ausgewertet", erklärt Köfer. Seit Jänner werden
diese Daten in einem gesammelten Band zusammengeführt. "Die Nachfrage
nach den von der Abteilung 9 erhobenen Verkehrsdaten ist enorm. Pro
Jahr gibt es mehr als 400 Anfragen von externen Stellen wie Behörden,
Handelsunternehmen bzw. Anrainern, die sich einen genauen Überblick
über die regionalen Verkehrsströme machen wollen", stellt
Straßenbaureferent Köfer klar. Die Anschaffung der modern
ausgestatteten Anlage, die vor allem der Öffentlichkeit dient, macht
es nun möglich, dass per Knopfdruck hochwertige und verwertbare Daten
zur Verfügung stehen. Kärnten verfügt damit über das modernste
Verkehrszählsystem Österreichs.

"Mein Kollege Ragger ist gut beraten sich auf seine eigenen Aufgaben
im Referat zu konzentrieren und soll nicht ständig versuchen, am
Rücken der Bevölkerung, politisches Kleingeld zu verdienen", schließt
Köfer.

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