• 21.02.2014, 10:42:51
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Stronach/Köfer/Prasch: "Die International School Carinthia muss in Villach bleiben!"

Diskussion lässt jegliche Objektivität vermissen. Verantwortungsloser Umgang mit Bildung muss beendet werden

Utl.: Diskussion lässt jegliche Objektivität vermissen.
Verantwortungsloser Umgang mit Bildung muss beendet werden =

Klagenfurt (OTS) - Ein klares Bekenntnis gegen eine Verlegung der
"International School Carinthia (ISC)" von Villach nach Velden kommt
heute, Freitag, von Landesrat Gerhard Köfer und IG-Obmann Abg.
Hartmut Prasch, Bildungssprecher des Team Stronach: "Der im Raum
stehende Standortwechsel der International School von Oberwollanig in
Villach nach Velden ist für uns überhaupt nicht nachvollziehbar und
zudem äußerst ungenügend begründet. Die Verärgerung der Eltern und
der Schüler über die gewählte intransparente Vorgehensweise von LH
Kaiser und Co. ist enorm, eine Abmeldungswelle rollt bereits an!"
Prasch ortet einen krassen Fall von "verantwortungslosem Umgang mit
dem sensiblen Thema Bildung. Die Drüberfahrkoalition aus SPÖ, ÖVP und
Grünen macht jetzt auch vor der Bildung nicht mehr halt und ihrem
Namen einmal mehr alle Ehre."

Im Zusammenhang mit dem geplanten Ortswechsel hinterfragt Prasch die
merkwürdige Argumentation: "Wenn im neuen "Konzept" davon die Rede
ist, dass das Cap Wörth als Internat für den neuen Standort dienen
soll, so erweckt das für mich den Eindruck von klarem Machtmissbrauch
durch die SPÖ. Hier soll ganz deutlich ein SPÖ-nahes Unternehmen
profitieren!" Prasch führt auch ins Treffen, dass die ISC in Villach
über ideale Umfeldfaktoren verfügt und für viele Schüler der
eigentliche Standort für die Schulwahl entscheidend war. "Ein solches
Pionierprojekt muss an einem ganz zentralen Knotenpunkt angesiedelt
sein: Villach - als die Drehscheibe im Alpe-Adria-Raum mit vielen
internationalen Unternehmen vor Ort - ist der ideale Platz für die
ISC und hat sich als solcher auch bestens bewährt. Darüber hinaus
gibt es in der Draustadt natürlich auch viele Möglichkeiten zur
Nutzung von Synergieeffekten, beispielsweise mit den
Tourismusschulen." Ebenfalls nicht unerwähnt lässt Prasch, dass auch
die Akquisition von Sponsoren für den Schulbetrieb in einer Stadt wie
Villach "viel leichter fällt. Auch die Verkehrsanbindungen und die
Freizeitmöglichkeiten sind in der Draustadt wesentlich attraktiver."

Köfer verlangt und appelliert die gesamte Situation neuerlich zu
überdenken und nach eingehenden Diskussionen neu zu bewerten: "Viele
Eltern leisten einen großen finanziellen Beitrag und tragen dieses
innovative Schulkonzept auch inhaltlich mit, sie müssen in alle
weiteren Beratungen tiefgreifend einbezogen werden. Der bis jetzt
gewählte Stil des Drüberfahrens - ohne jeglicher Transparenz - muss
sofort beendet sein!" Laut Köfer droht sonst ein "Begräbnis des
ehemaligen Lieblingsprojektes des Landeshautmanns".

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