• 04.02.2014, 12:46:01
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Lunacek: "Europaparlament widersetzt sich konservativer Panikmache und sagt Homophobie den Kampf an"

Grüne: EU-Kommission muss Fahrplan gegen Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender liefern

Utl.: Grüne: EU-Kommission muss Fahrplan gegen Diskriminierung von
Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender liefern =

Straßburg (OTS) - "Homophobie wird in Europa nicht mehr länger
geduldet - das ist die Essenz meines heute vom Europaparlament
angenommenen Berichts für eine EU-Roadmap gegen Homophobie und
Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und
Geschlechtsidentität. Obwohl es EU-Gesetze zum Schutz vor
Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung gibt, sind Lesben,
Schwulen, Bisexuelle und Transgender (LGBT) Personen in Europa nach
wie vor massiver Benachteiligung, Mobbing und Gewalt ausgesetzt - in
Schulen, am Arbeitsplatz und in ihrem alltäglichen Lebensumfeld, wo
immer wieder Angst vorherrscht. Dass trotz massiver europaweiter
Anti-Kampagnen, Falschmeldungen und Panikmache von
fundamentalistischen Kreisen in Politik und Gesellschaft dieser
Bericht heute eine Mehrheit gefunden hat, ist ein ermutigendes
Zeichen und beweist, dass homophobe Positionen in Europa an Boden
verlieren und die Mehrheit in Europa diese intoleranten Auswüchse
nicht mehr hinnehmen will", kommentiert Berichterstatterin Ulrike
Lunacek, stellvertretende Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion im
Europäischen Parlament und Co-Vorsitzende der LGBT-Intergroup im
Europaparlament, die Mehrheit für ihren Bericht.

Lunacek: "Nach zehn ähnlichen Vorstößen des Europaparlaments wird die
Kommission mit diesem Bericht aufgefordert - so wie zur
Roma-Minderheit und zu Menschen mit Behinderung -, jetzt endlich eine
EU-Roadmap gegen Homophobie und Diskriminierung auf Basis der
sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität zu erstellen. Gegen
diese alltägliche Verachtung europäischer Werte muss die Kommission
ein eindeutiges Zeichen setzen. Homophobe Gesetze wie homophobe
Praxis sind inakzeptabel und dürfen nirgendwo in der Europäischen
Union mehr geduldet werden. Eine Mehrheit des Europaparlaments hat
heute klar gemacht, dass wir nicht aufgeben, bis Lesben, Schwule und
Transgender überall ohne Angst leben können."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

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