Mitterlehner gratuliert Gewinnern der Wahl zum Wissenschaftsbuch des Jahres

Österreichische Autoren Ladstätter, Böhm und Freistetter siegen in drei von vier Kategorien - Spannende Vermittlung komplexer Fachthemen zeigt Bedeutung von Wissenschaft und Forschung auf

Wien (OTS/BMWFJ/BMWF) - Die Wahl zum Wissenschaftsbuch des Jahres ist beendet und bringt ein erfreuliches Ergebnis. In drei von vier Kategorien haben es österreichische Autoren bzw. Verlage an die Spitze geschafft: Sabine Ladstätter, Thomas Böhm und Florian Freistetter wurden bei der Publikumswahl zu den besten wissenschaftlichen Sachbüchern gewählt. In der Kategorie "Kinder- und Jugendbücher" konnte sich mit Antje Helms und Jan von Holleben ein Autorenduo aus Deutschland durchsetzen. "Die Gewinner sind nicht nur Experten ihres jeweiligen Faches, sondern setzen auf einen aktiven Dialog mit der Öffentlichkeit. Die spannende Vermittlung komplexer Fachthemen verdeutlicht die herausragende Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für unsere Gesellschaft", gratuliert Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner den Gewinnern der Publikumswahl.

"Das Wissenschaftsbuch des Jahres" ist eine gemeinsame Aktion des Wissenschaftsministeriums mit dem Magazin Buchkultur und der österreichischen Buchbranche. Die Aktion wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen, um den Stellenwert des wissenschaftlichen Sachbuches deutlich zu machen. Eine Expertenjury hat im Vorfeld das Angebot an Wissenschaftsbüchern gesichtet und die Vorauswahl erstellt. Die Wissenschaftsbücher des Jahres werden dann vom Publikum gewählt, bei der diesjährigen Wahl wurden rund 23.000 Votings registriert. Alle Informationen rund um die Wahl finden sich im Internet unter www.wissenschaftsbuch.at. Kinder und Jugendliche finden übrigens auf der Seite www.wissenschaftsbuch.at/junior ihren eigenen Zugang zu wissenschaftlichen Sachbüchern und haben sich mittels Blog mit anderen Wissbegierigen ausgetauscht.

Die Gewinner der vier Kategorien im Überblick:

Geistes- , Sozial- und Kulturwissenschaften:
Sabine Ladstätter: Knochen, Steine, Scherben. Abenteuer Archäologie (Verlag Residenz). Schon als Studentin wertete Ladstätter Keramikfunde von Ephesos aus, seit 2010 ist sie Leiterin der dortigen Grabungen. Sie arbeitete an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, ist seit 2009 Direktorin des Archäologischen Instituts. 2011 wurde sie zur "Wissenschafterin des Jahres" gewählt.

Medizin/Biologie:
Thomas Böhm: Die manipulierte Evolution. Wie unsere Gesellschaft den genetischen Code verändert, (Braumüller).
Thomas Böhm, Jahrgang 1967, studierte Humanmedizin in Wien und arbeitete in der Krebsgrundlagenforschung am Research Institute of Molecular Pathology in Wien und an der Harvard Medical School in Boston. Seit 2012 arbeitet er an der Medizinischen Universität in Wien in der Abteilung für Klinische Pharmakologie und ist Autor der beiden Sachbücher "Der Krebs lebt nur vom Blut allein" und "Die Resistenzfalle".

Naturwissenschaft/Technik:
Florian Freistetter: Der Komet im Cocktailglas. Wie Astronomie unseren Alltag bestimmt, (Hanser).
Florian Freistetter, 1977 in Krems geboren, ist Astronom, Buchautor und Podcaster. Seine Dissertation hat er an der Universität Wien über "Kollisionswahrscheinlichkeiten erdnaher Asteroiden mit Planeten des inneren Sonnensystems" geschrieben und danach an verschiedenen Universitätsinstituten gearbeitet. 2008 hat er den Astronomie-Blog "Astrodicticum simplex" ins Leben gerufen, der zu den meistgelesenen Wissenschaftsblogs in deutscher Sprache gehört.

Kinder- und Jugendbücher:
Antje Helms, Jan von Holleben: Kriegen das eigentlich alle?, (Gabriel).
Die Kulturwissenschaftlerin Antje Helms schreibt für den deutschen Spiegel, vor allem für die Ressorts Familie, Reise und Naturwissenschaft und hat u.a. für ELTERN, stern.de, GeoWissen und natur gearbeitet. Jan von Holleben, geboren 1977 in Köln, studierte zunächst Sonderpädagogik in Freiburg und später Theorie und Geschichte der Fotografie am Surrey Institute of Art and Design in Farnham in Großbritannien. Nach Jahren in London als Art Director, Bildredakteur und Gründer verschiedener Kunst- und Fotoorganisationen lebt er heute in Berlin und arbeitet unter anderem für Geo, Geolino, Die Zeit, Spiegel und SZ Magazin.

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