• 25.01.2014, 11:21:01
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Stronach/Köfer: "Ignorante Innenministerin gefährdet Sicherheit in Kärnten!"

Keine einzige Postenschliessung akzeptierbar. Massive Verunsicherung unter den Polizisten

Utl.: Keine einzige Postenschliessung akzeptierbar. Massive
Verunsicherung unter den Polizisten =

Klagenfurt (OTS) - Auf weiterhin massiven Widerstand stoßen beim
Kärntner Landesrat Gerhard Köfer (Team Stronach) die in
Husch-Pfusch-Manier vorgebrachten Polizeischliessungspläne, die
alleine in Kärnten dafür sorgen, dass ein Drittel der Posten von der
Landkarte verschwinden: "Wir haben als erste Partei bereits vor
Wochen eindringlichst vor dieser fatalen und sicherheitsgefährdenden
Situation und einer noch nie da gewesenen Schliessungslawine gewarnt,
leider sind unsere Befürchtungen übertroffen worden", erklärt Köfer,
der jetzt vor allem Landeshauptmann Kaiser in die Pflicht nimmt:
"Hinter dem Verhalten der Koalitionspartner steckt ein leicht
durchschaubares Spiel: Man geht mit 30 Posten in die Diskussion und
verkauft dann 25 Streichungen als grossen Verhandlungserfolg. Das ist
nicht zu akzeptieren!"

Köfer betont einmal mehr, dass für ihn nicht eine einzige
Postenschliessung in Frage kommt: "Bereits bei der
Gendarmerie-Polizei-Umstellung wurde Kärnten durch ein schwarz-blaues
"Paket" von einer Schliessungswelle überrollt. Wir sind damals am
Minimum an Polizeiposten angelangt! Es gibt kein Potenzial mehr für
weitere Sparmaßnahmen!"

Zahlreiche Polizisten haben sich nach dem Bekanntwerden der
"Strukturverschlechterungspläne" der Rot-schwarzen Bundesregierung an
Landesrat Köfer, selbst jahrelang als Gendarm tätig, gewendet: "Die
Aufregung und der Zorn der Bediensteten ist enorm und für mich
absolut nachvollziehbar. Jeder Polizist spricht von massiven
Motivationsproblemen. Durch die Reform wird auch eine massive
Verlängerung der Wegzeiten zum Einsatzort im ländlichen Raum
billigend in Kauf genommen!"

Köfer hält abschließend einmal mehr fest: "Für uns ist die Sicherheit
der Menschen das höchste Gut! Wir werden keine einzige Schließung
kampflos zur Kenntnis nehmen! Alle politischen Kräfte sind jetzt
gefordert - dafür sollte parteiübergreifend ein Sonderlandtag
einberufen werden."

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