• 21.01.2014, 09:10:40
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So gewöhnen Sie Hunde ans Alleinbleiben

Verein PFOTENHILFE erklärt, wie Hunde für kurze Zeit ohne Drama allein zu Hause bleiben können

Utl.: Verein PFOTENHILFE erklärt, wie Hunde für kurze Zeit ohne
Drama allein zu Hause bleiben können =

Wien (OTS) - In der heutigen Zeit ist es nur selten möglich, dass ein
Hund rund um die Uhr bei seinem Halter sein kann. Oft muss das Tier
zumindest hin und wieder ein paar Stunden allein verbringen. Wenn
Hunde daran nicht gewöhnt sind, kann es schnell passieren, dass sie
zu jaulen beginnen oder aus Frust oder Langeweile sogar die
Einrichtung beschädigen. Der Verein Pfotenhilfe gibt Tipps, wie Sie
Ihren Hund an das Alleinbleiben gewöhnen können.

Generell sollte man Hunde nie länger als vier Stunden allein
lassen. Dabei ist das Gassi-Gehen das geringere Problem. Hunde sind
Rudeltiere und leiden, auch wenn sie daran gewöhnt sind, an großer
Einsamkeit, wenn sie ganz allein sind. Werden sie regelmäßig acht
oder mehr Stunden allein gelassen, kann sich das negativ auf die
Psyche der Tiere auswirken. Wenn möglich sollte man den Hund bereits
als Welpen daran gewöhnen, so lernt er es am leichtesten.

"Wenn Sie Ihren Hund öfters alleine lassen müssen, selbst wenn es
nur für kurze Zeit ist, sollten Sie ihn langsam daran gewöhnen." rät
Sonja Weinand, Sprecherin des Vereins Pfotenhilfe. "Anfangs sollten
Sie es vorbereiten, wenn Sie den Hund alleine lassen wollen. Machen
Sie zum Beispiel einen langen Spaziergang mit dem Hund und füttern
Sie ihn hinterher." Danach wird er sich wahrscheinlich in einer Ecke
zusammen rollen und schlafen. Dieser Moment ist günstig um das
Training zu beginnen. Nun kann der Hundehalter einfach für ein paar
Minuten aus dem Haus gehen. Wichtig ist, dass daraus kein Drama
gemacht wird. "Gehen Sie einfach, ohne sich vom Hund zu
verabschieden. Am besten bekommt er gar nicht mit, dass Sie gehen."
so Weinand. "Nach ein paar Minuten kommen Sie wieder und beachten
auch diesmal den Hund nicht. Es muss selbstverständlich werden, dass
Sie kommen und gehen." Nach und nach kann man die Phasen, in denen
der Vierbeiner allein ist, ausdehnen.

Nicht immer klappt das gleich zu Beginn. Sollte der Hund beim
ersten Mal jämmerlich schreien, weil er sich verlassen fühlt, sollten
Sie hart bleiben. Andernfalls bringt er Ihre Rückkehr in direkten
Zusammenhang mit seiner Heulerei. Die Folge: Er wird immer lauter und
länger winseln, um Sie damit schneller und sicherer zurückzuholen.
Warten Sie deshalb ab, bis er sich beruhigt hat und kommen Sie dann
mit einer kleinen Belohnung und Streicheleinheiten zurück. Heutzutage
kann man seinen Vierbeiner auch schon oft mit zur Arbeit nehmen. Für
den Hund ist diese Situation perfekt, vorausgesetzt er hat nichts
gegen das lange Liegen im Hundekorb. "Eine andere Möglichkeit, wenn
Sie tagsüber nicht bei Ihrem Gefährten sein können, sind Hundesitter,
beispielsweise Studenten oder Pensionisten, die wenig Geld verlangen,
oder die etwas kostspieligere Hundepension.

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