- 04.12.2013, 12:36:40
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WKÖ: Handlungsbedarf bei Kinderbetreuung der Kleinsten - bei Betreuungsquote und Qualität
Fürntrath-Moretti: Frühkindliche Bildung und Fokus auf Qualität bringen auch volkswirtschaftlichen Nutzen
Utl.: Fürntrath-Moretti: Frühkindliche Bildung und Fokus auf
Qualität bringen auch volkswirtschaftlichen Nutzen =
Wien (OTS/PWK865) - "Es ist längst an der Zeit, den
österreichischen Familien passende Lösungen bei der Kinderbetreuung
zu bieten, um den Eltern und vor allem Müttern einen machbaren Alltag
mit Beruf und Familie zu ermöglichen ", betont Adelheid
Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft
(FiW), der Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ). Allen voran sei die Politik gefordert, beim
Angebot für unter 3-Jährige mit weiteren konkreten Maßnahmen
anzusetzen. Denn Österreich hinkt der Vorgabe der EU (33 Prozent für
diese Altersklasse) mit einer Betreuungsquote von 21 Prozent immer
noch deutlich hinterher. Frau in der Wirtschaft setzt sich seit
vielen Jahren für den flächendeckenden, qualitätsvollen und
leistbaren Ausbau der Kinderbetreuungsplätze für unter 3-Jährige ein.
Erst im Juni hat die von FiW in Auftrag gegebene Studie des
Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) eindrucksvoll
den Handlungsbedarf bei der Betreuung von Kleinkindern belegt - nicht
nur bei der Betreuungsquote, sondern auch bei den täglichen Öffnungs-
und Ferienzeiten, der Transparenz beim Aufnahmeverfahren oder bei
länderübergreifenden Qualitätsstandards.
Frau in der Wirtschaft sieht in den Ergebnissen einer Studie der
Arbeiterkammer ihr 8 Punkte Forderungsprogramm untermauert: " Das
Problem der Kinderbetreuung der Kleinsten ist über notwendige
organisatorische Verbesserungen zu lösen und gleichzeitig muss auch
bei der Qualität angesetzt werden", unterstreicht Fürntrath-Moretti.
Sie weist auf den zweiten wesentlich Aspekt der frühkindlichen
Betreuung neben der Vereinbarkeit - die frühkindliche Bildung und
Förderung - hin: "Es ist unverständlich, warum diese Diskussion in
Österreich noch nicht wirklich angekommen ist. Immerhin wissen wir
aus einer Studie, dass jeder in die frühkindliche Bildung investierte
Euro den achtfachen Nutzen bringt." Die richtigen und wichtigen
Bemühungen der vergangenen Jahre müssten unbedingt verstärkt werden,
so Fürntrath-Moretti.
FiW fordert daher die nächste Regierung auf, eine Expertengruppe
zur Erarbeitung von länderübergreifenden Qualitätsstandards in der
frühkindlichen Entwicklung zu errichten. (ES)
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