- 08.11.2013, 12:13:35
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Strache fordert kulturelle und soziale Nutzungen für Steinhof
Luxuswohnungen sind abzulehnen
Utl.: Luxuswohnungen sind abzulehnen =
Wien (OTS) - Das Jugendstiljuwel Otto Wagners am Steinhof darf nicht
durch 220 Hochpreis-Domizile für die rot-grüne Nomenklatura dieser
Stadt zerstört werden, nur damit ein stadteigener Wohnbauträger in
bester Grünruhelage zum Zug kommt. "Das gesamte Areal und damit auch
der für das Luxusprojekt der Rathauskoalition vorgesehene Ostteil
muss frei von zusätzlichen Verbauungen bleiben, bieten doch die
bestehenden Pavillons Platz genug für soziale, museale und andere
Nutzungen im Sinne der Allgemeinheit", sagt der Wiener FPÖ-Obmann
Heinz-Christian Strache.
Denn nur bei völliger Unversehrtheit des gesundheitsgeschichtlichen
architektonischen Gesamtkunstwerkes samt historischer Parklandschaft
macht die inklusive Petition von über 70.000 Menschen unterstützte
Erhebung des Ensembles zum UNESCO-Welterbe weiter möglich. "Leider
hat es die Stadt trotz zahlreicher FPÖ-Anträge im Gemeinderat bisher
abgelehnt, den rechtlich nur von ihr möglichen Antrag zu Prüfung zu
stellen", erinnert Strache.
So darf mit dem architektonischen Erbe unserer Stadt, das wir für
unsere Kinder und Kindeskinder erhalten müssen, nicht umgegangen
werden. "Jede Wohnung wäre eine zuviel, jede Verbauung der
historischen Parkanlage ein Kulturschande ersten Ranges", betont
Strache und kündigt weitere FPÖ-Initiativen im Gemeinderat gegen das
monströse Projekt von SPÖ und Grünen an. (Schluss)otni
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