Strache fordert kulturelle und soziale Nutzungen für Steinhof

Luxuswohnungen sind abzulehnen

Wien (OTS) - Das Jugendstiljuwel Otto Wagners am Steinhof darf nicht durch 220 Hochpreis-Domizile für die rot-grüne Nomenklatura dieser Stadt zerstört werden, nur damit ein stadteigener Wohnbauträger in bester Grünruhelage zum Zug kommt. "Das gesamte Areal und damit auch der für das Luxusprojekt der Rathauskoalition vorgesehene Ostteil muss frei von zusätzlichen Verbauungen bleiben, bieten doch die bestehenden Pavillons Platz genug für soziale, museale und andere Nutzungen im Sinne der Allgemeinheit", sagt der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache.

Denn nur bei völliger Unversehrtheit des gesundheitsgeschichtlichen architektonischen Gesamtkunstwerkes samt historischer Parklandschaft macht die inklusive Petition von über 70.000 Menschen unterstützte Erhebung des Ensembles zum UNESCO-Welterbe weiter möglich. "Leider hat es die Stadt trotz zahlreicher FPÖ-Anträge im Gemeinderat bisher abgelehnt, den rechtlich nur von ihr möglichen Antrag zu Prüfung zu stellen", erinnert Strache.

So darf mit dem architektonischen Erbe unserer Stadt, das wir für unsere Kinder und Kindeskinder erhalten müssen, nicht umgegangen werden. "Jede Wohnung wäre eine zuviel, jede Verbauung der historischen Parkanlage ein Kulturschande ersten Ranges", betont Strache und kündigt weitere FPÖ-Initiativen im Gemeinderat gegen das monströse Projekt von SPÖ und Grünen an. (Schluss)otni

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