• 29.10.2013, 13:29:14
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FP-Guggenbichler: Jetzt will ganz Europa unsere Ziesel retten!

Republik muss sich für rot-grüne Zerstörungswut in Wien vor der EU-Kommission rechtfertigen

Utl.: Republik muss sich für rot-grüne Zerstörungswut in Wien vor
der EU-Kommission rechtfertigen =

Wien (OTS/fpd) - "Danke, Frau Stadträtin Sima! Jetzt haben auch Sie
es geschafft, international Bekanntheit zu erlangen. In Zukunft wird
man nicht nur wegen ungustiösen Plakat-Aktionen, sondern auch noch
wegen dem nachhaltigen Schädigen von geschützten Tieren von ihnen
hören", erklärt Wiens FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Udo Guggenbichler. Die
EU hat nämlich eine von der Bürgerinitiative eingebrachte Beschwerde
zu den fragwürdigen Vorgängen rund um die Stammersdorfer Ziesel
akzeptiert. Nach Prüfung der Unterlagen konfrontiert die
EU-Kommission nun die Republik Österreich mit dem Vorwurf, dass der
Artenschutz in Wien nicht eingehalten wird. Innerhalb von zehn Wochen
muss Österreich dazu gegenüber Brüssel Stellung beziehen.
Guggenbichler, auch stellvertretender Vorsitzender des
Umweltausschusses: "Kann dieser schwerwiegende Vorwurf nicht
ausgeräumt werden, droht ein Mahnschreiben der EU und in weiterer
Folge ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof. Eine
Verurteilung käme die österreichischen Steuerzahler teuer."

Der von Sima vorgegebene Versuch, die Ziesel durch gutes Zureden
abzusiedeln, um das Monster-Bauprojekt durchzuboxen, sei
fehlgeschlagen. Guggenbichler: "Es gibt schon zu denken, dass wir die
Umwelt ausgerechnet vor rot-grünen Betonierern beschützen müssen. Die
Fragen, wer davon profitiert hat und wer durch das hin und her
verkaufen noch weiter profitiert sowie warum die Baulobby in Wien
machen kann, was sie will, müssten erlaubt sein.

In Brüssel befasst sich die EU-Kommission mit dem fragwürdigen
Bescheid der Naturschutzbehörde, der übrigens auch von der Mehrheit
der Bezirksvertretung in Floridsdorf abgelehnt wurde. Die
Zieselpopulation hat sich flächendeckend ausgebreitet. Aber was hört
man von den Bauträgern? Sie wollen in Randgebieten die Humusschicht
abtragen und anschließend Schotter auftragen.

Hier sollten nun die Bauträger vorsichtig agieren und das Verfahren
abwarten, damit nicht im Falle einer Verurteilung weitere Kosten auf
sie zukommen. Ein sofortiges Einstellen sämtlicher Bauaktivitäten ist
die einzige vernünftige Forderung, die gestellt werden kann. Ein
Vertreiben und Töten der Tiere sollte sofort von der Umweltstadträtin
verhindert werden. "Aber vielleicht kann Sima ja als designierte
Umweltministerin selbst ihr Fehlverhalten in Wien rechtfertigen", so
Guggenbichler, der erklärt: "Das Buch über die Ziesel am
Marchfeldkanal ist noch nicht zu Ende geschrieben und ich danke den
mutigen Bürgern der Bürgerinitiative für all die Kraft, die sie
aufbringen, um die Tiere gegen die rot-grünen Bau-Lobbyisten zu
schützen!" (Schluss)

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