- 24.10.2013, 10:02:56
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StR Ludwig: Übergabe innovativer WG für die Generation 55 plus
16 Damen und vier Herren reiferen Semesters zogen in die neue Wohngemeinschaft in der Ameisgasse in Wien Penzing
Utl.: 16 Damen und vier Herren reiferen Semesters zogen in die neue
Wohngemeinschaft in der Ameisgasse in Wien Penzing =
Wien (OTS) - In der eigenen Wohnung leben und dennoch das
lebendige Miteinander einer Gemeinschaft genießen: Mit dem Projekt
"Wohnen für Fortgeschrittene" in der Ameisgasse 42-44 hat der
gemeinnützige Bauträger Neue Heimat/Gewog eine weitere
Wohngemeinschaft für junggebliebene SeniorInnen verwirklicht. Die WG,
die über 20 Wohnungen, einen Gemeinschaftsraum mit Küche sowie zwei
großzügig bemessene Terrassen verfügt, ist in eine neue gefördert
errichtete Wohnhausanlage mit insgesamt 102 Wohnungen integriert. Vor
wenigen Tagen haben die Mitglieder der Wohngemeinschaft ihr neues
Zuhause bezogen. ****
Gerade im urbanen Raum suchen Menschen der Generation 55 plus nach
neuen Möglichkeiten des Wohnens abseits der Anonymität, die das
Wohnen in einer Großstadt mitunter gerade für alleinstehende ältere
Menschen mit sich bringen kann. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und
ihr eigenes Leben führen, wächst bei vielen SeniorInnen der Wunsch
nach einer Wohnform mit gutem Anschluss an die Hausgemeinschaft.
Einige gehen sogar einen Schritt weiter und wünschen sich ein Revival
der guten alten WG.
"Die ältere Generation hat heute erfreulicherweise nicht nur eine
steigende Lebenserwartung, sondern bleibt auch länger aktiv. Ganz
nach dem Motto ,Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an!' sind viele in
einer Aufbruchsstimmung, die auch im Bereich des Wohnens Ausdruck
findet. Das neue, von der Stadt Wien geförderte Modell der
Wohngemeinschaft beginnt zwar schon beim Alter von 55 Jahren,
geeignet ist es aber für alle Seniorinnen und Senioren, die ein
aktives und sehr gemeinschaftlich geprägtes Leben führen wollen",
unterstrich Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.
Der gemeinnützige Bauträger Gewog - Neue Heimat widmete dem
Generationen- und gemeinschaftlichen Wohnen bereits eine ganze Reihe
von Projekten.
"Es ist uns sehr wichtig, bedarfsgerechte geförderte Wohnformen zu
realisieren, die den Wünschen unterschiedlicher Personen- und
Altersgruppen entsprechen. Aufbauend auf unseren langjährigen
Erfahrungen haben wir gemeinsam mit der Wiener Wohnbauforschung das
Konzept für ,Wohngruppen für Fortgeschrittene' entwickelt. Ein sehr
erfolgreiches Modell, wie bereits das Pilotprojekt in Ottakring
zeigt", betonte Neue Heimat/Gewog-Geschäftsführer Karl Wurm.
Wie beim Pilot- und Vorgängerprojekt "Wohngruppen für
Fortgeschrittene" in der Ottakringer Steinbruchstraße 8 lernten die
WG-BewohnerInnen einander bereits in der Planungsphase des Neubaus im
Rahmen eines moderierten Gruppenbildungsprozesses, der von wohnbund
consult - einem externen Beratungsteam von SoziologInnen - geleitet
wurde, kennen.
Alle Generationen unter einem Dach
"Aktiv - Miteinander - Füreinander" - so lautet das Motto des
neuen Gewog-Wohnprojekts (Architekt: DI Josef Knötzl) im 14. Bezirk.
Die neue Wohnhausanlage liegt an der Ecke Märzstraße/Ameisgasse und
umfasst insgesamt 102 Wohnungen in Größen von 47 bis 115 m2, 20 davon
mit zwei bzw. drei Zimmern in der Wohngruppe "Wohnen für
Fortgeschrittene".
Darüber hinaus gibt es fünf Zwei-Generationenwohnungen mit zwei
Bädern und zwei Eingangstüren, die für Familien gedacht sind, die
"Tür an Tür" mit älteren Verwandten wie den Großeltern wohnen wollen.
Erreichbar ist die barrierefreie Anlage - im Erdgeschoß befindet
sich ein Supermarkt - über vier belichtete Stiegenhäuser mit
Eingängen in der Märzstraße und in der Ameisgasse.
Neben den Gemeinschaftsflächen in der Wohngruppe bietet die
Wohnhausanlage einen Gemeinschaftsraum, eine gemeinschaftliche Loggia
und Dachterrasse sowie einen begrünten Innenhof mit Spielplatz.
Das Projekt wurde nach IBO ÖKOPASS-Kriterien errichtet.
Kosten
Für die 102 geförderten Mietwohnungen betragen die Eigenmittel
durchschnittlich
495,60 Euro/m2, die monatlichen Kosten beginnen bei 6,70 Euro/m2
(inkl. Betriebskosten und Umsatzsteuer).
Die Gesamtbaukosten für das Wohnprojekt betrugen rund 15,6 Mio.
Euro, rund 5,6 Mio. Euro davon schoss die Stadt Wien in Form von
Wohnbauförderungsmitteln zu.
Service
Informationen über weitere geförderte Wohnprojekte zu den
Schwerpunkten "Generationenwohnen" und "Wohnen für SeniorInnen" gibt
es beim
Wohnservice Wien
2. Taborstraße 1-3
Tel.: 01/24 503-25800
E-Mail [email protected]
www.wohnservice-wien.at (Schluss) da
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