- 06.10.2013, 11:00:32
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Neue Zusammenarbeit bei Elementarpädagogik und Hochbau
Landeshauptmann traf sich in Innsbruck mit UNI-Rektor Tilmann D. Märk - "Land und Uni Innsbruck pflegen enge Partnerschaft und gehen dabei neue Wege"
Utl.: Landeshauptmann traf sich in Innsbruck mit UNI-Rektor Tilmann
D. Märk - "Land und Uni Innsbruck pflegen enge Partnerschaft
und gehen dabei neue Wege" =
Innsbruck/Bregenz (OTS/VLK) - Die enge Zusammenarbeit zwischen Land
Vorarlberg und Universität Innsbruck wird um zwei Facetten reicher.
Mit der vorgenommenen Einrichtung einer gemeinsamen Professur für
Elementarpädagogik, der erst zweiten in Österreich, beschreiten die
Pädagogische Hochschule und die Universität Innsbruck neue Wege in
der Ausbildung von Pädagoginnen und Pädagogen. Zudem wird sich
Vorarlberg an der Finanzierung der Stiftungsprofessur im Bereich
Architektur (Grundlagen des Bauens) beteiligen. Dies sagte
Landeshauptmann Markus Wallner nach einem Treffen mit dem Rektor der
Universität Innsbruck, Universitätsprofessor Tilmann D. Märk.
Bei dem Informations- und Gedankenaustausch zwischen Wallner und
Märk in Innsbruck wurden mehrere aktuelle und für Vorarlberg
relevante Themen besprochen. Der Landeshauptmann strich im Gespräch
den hohen Stellenwert von Bildung, Wissenschaft und Forschung für den
Produktions- und Wirtschaftsstandort Vorarlberg heraus.
Neu: Gemeinsame Professur für Elementarpädagogik
Angesprochen wurde bei dem Treffen die Kooperation zwischen der
Universität Innsbruck und der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg in
der Elementarpädagogik. "Bei der gemeinsamen Umsetzung wird intensiv
und eng zusammengearbeitet. Die Universität ist bei der
Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschule hin zu einer
Bildungsuniversität Vorarlberg ein sehr wichtiger Partner", erklärte
Wallner.
An der Finanzierung der Stiftungsprofessur im Bereich Architektur
wird sich das Land Vorarlberg beteiligen. Eingerichtet wurde die
Professur vom Land Tirol sowie von weiteren Sponsoren. Die
Unterstützung ist vorerst auf drei Jahre zugesichert. Die
Federführung liegt bei der Kammer der Architekten und
Ingenieurkonsulenten. Daneben fördert das Land Veranstaltungen,
Publikationen und Projekte der Universität, wenn ein besonderer Bezug
zum Land Vorarlberg gegeben ist. "Hier profitieren vor allem die
Geisteswissenschaften", machte Wallner deutlich. Seit vielen Jahren
besteht auch eine besonders enge Kooperation mit dem Brenner-Archiv.
Bewährte Zusammenarbeit
Seit den 80er Jahren kooperiert das Bildungszentrum Schloss Hofen
mit der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der
Universität Innsbruck. So werden in Lochau die Universitätslehrgänge
Controlling, Marketing und Personal- und Organisationsentwicklung
(POE) erfolgreich angeboten. Neu geplant ist ein gemeinsamer
MBA-Lehrgang, in den die bestehenden Lehrgänge eingebettet werden
sollen. Ein entsprechendes Konzept wird derzeit von der Universität
in Zusammenarbeit mit Schloss Hofen ausgearbeitet. Seitens der
Universität wurden dafür eigens Mittel bewilligt. "Die Partnerschaft
zwischen den beiden Einrichtungen gestaltet sich offen,
entgegenkommend und unbürokratisch und auch bei neuen Projekten zeigt sich die Universität stets sehr aufgeschlossen und kooperativ", lobte Wallner die bewährte Zusammenarbeit. Ebenfalls seit den 80er Jahren unterstützt das Land das in Dornbirn ansässige Institut für Textilchemie und Textilphysik - eine Außenstelle der Universität Innsbruck. Im Rahmen von Doktorandenprogrammen, die seit Jahren sehr erfolgreich laufen, übernimmt Vorarlberg die Personalkosten der jungen Nachwuchswissenschaftler. Seit vielen Jahrzehnten pflegt das Land Vorarlberg mit der
Universität Innsbruck eine sehr enge Partnerschaft. Die Einrichtung
ist nicht nur als Ausbildungsstätte für den Vorarlberger
Akademikernachwuchs von besonderer Bedeutung.
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