• 25.09.2013, 10:30:35
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Causa Seenankauf - Stronach/Köfer fordert politischen Schulterschluss über alle Parteigrenzen hinweg

Stronach-LPO Köfer lädt alle Parteichefs, Regierungsmitglieder und Klubobleute zum Seengipfel. Ziel ist gemeinsames Bekenntnis zur sofortigen Rückabwicklung des Seen-Deals

Utl.: Stronach-LPO Köfer lädt alle Parteichefs, Regierungsmitglieder
und Klubobleute zum Seengipfel. Ziel ist gemeinsames
Bekenntnis zur sofortigen Rückabwicklung des Seen-Deals =

Klagenfurt (OTS) - "Nachdem sich jetzt auch die FPÖ Kärnten, die für
das Seendebakel gemeinsam mit SPÖ, ÖVP und Grünen die
Hauptverantwortung trägt, klar für die Rückabwicklung des gesamten
Geschäftes ausspricht, biete ich allen Kärntner Landtagsparteien und
deren Parteichefs einen politischen Schulterschluss an: Kämpfen wir
gemeinsam für die Kärntner Steuerzahler und für eine Rückabwicklung
des gesamten Ankaufs der Seeliegenschaften", pocht der
Landesparteiobmann des Team Stronach für Kärnten, Landesrat Gerhard
Köfer.

Köfer wird heute, Mittwoch, noch alle Parteichefs,
Regierungsmitglieder und Klubobleute zu einem Seengipfel einladen.
"Mein klares Ziel ist es, dass sich alle Parteien zu einer
Rückabwicklung bekennen und in der nächsten Landtagssitzung ein
gemeinsamer Dringlichkeitsantrag eingebracht wird. Neben der FPÖ
haben sich ja auch die Grünen, beispielsweise durch Landesrat Rolf
Holub im Rahmen des Sommergesprächs im ORF Kärnten, für eine
Rückabwicklung ausgesprochen. Das Zeitfenster ist günstig um die
Causa aufzurollen und schließlich alle notwendigen Maßnahmen
einzuleiten um das Geschäft rückabzuwickeln", erklärt Köfer, der
dabei auch in Erinnerung ruft, dass das Team Stronach bereits im Zuge
des Landtagswahlkampfs die Forderung nach Rückabwicklung erhoben und
damit das Thema wieder auf das politische Tapet gebracht hat.

Zudem schließt sich Köfer auch der Meinung an, dass die nächste Rate
für den Seenankauf - bis zur endgültigen Klärung der gesamten Causa -
nicht an die BAWAG zur Auszahlung gebracht wird. "Der Kärntner
Steuerzahler hat bereits genug gezahlt für ÖGB und BAWAG. Weiterer
Schaden muss abgewendet werden", so Köfer abschließend.

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