- 05.09.2013, 09:11:57
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Lopatka: "Österreichs Auslandskultur im Dienste von Wissenschaft und Kunst"
Begegnung von Wissenschaft und Kunst bei der Auslandskulturtagung 2013
Utl.: Begegnung von Wissenschaft und Kunst bei der
Auslandskulturtagung 2013 =
Wien (OTS) - Die heute stattfindende Auslandskulturtagung 2013
(http://www.auslandskulturtagung.at) findet unter dem Motto "Wenn
Wissenschaft und Kunst einander begegnen" im Kuppelsaal der TU Wien
statt. Diese alljährlich im Herbst organisierte, öffentlich
zugängliche Veranstaltung gibt einen Einblick in den umfassenden
Tätigkeitsbereich der Kultursektion des Außenministeriums sowie des
weltweiten Netzwerks der österreichischen Botschaften,
Generalkonsulate und Kulturforen. Gleichzeitig ist die Tagung ein
Moment der Begegnung für Künstlerinnen und Künstler,
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie all jene Personen und
Institutionen, die durch Projektarbeit oder durch ein spezifisches
Interesse in Beziehung mit der Auslandskulturarbeit stehen.
Dem Thema Wissenschaft und Kunst widmet sich die
Auslandskulturtagung nicht zuletzt wegen des in den letzten Jahren
verstärkten Trends zur Verbindung von Wissenschaft und Kunst.
KünstlerInnen suchen den Dialog mit der Wissenschaft, während die
Wissenschaft in Bereiche der Kunst eintaucht. Die Tagung wird der
Frage nachgehen, wie sich solche Grenzüberschreitungen gestalten.
Eröffnet wird die Auslandskulturtagung 2013 von Staatssekretär
Reinhold Lopatka, Bundesminister Karlheinz Töchterle sowie der
Präsidentin des Europäischen Forschungsrates, Helga Nowotny.
"Wissenschaft und Innovation durchdringen unser Leben und sind der
Motor der Gesellschaft", hält Staatssekretär Reinhold Lopatka in
seiner Eröffnungsrede fest. Die von Lopatka als "Science Diplomacy"
bezeichnete Arbeit als Teil der Auslandskulturarbeit werde in den
nächsten Jahren weiter zunehmen: "Angesichts wachsender
Interdependenzen, weltweiter Forschungsvernetzungen und nicht zuletzt
aufgrund des weltweiten Wettbewerbs um die besten Talente in
Wissenschaft und Forschung wird dieser Bereich darüber entscheiden,
welche Gesellschaften und Staaten in Zukunft erfolgreich sein werden.
Unser globales Vertretungsnetz der Botschaften, Generalkonsulate und
Kulturforen sieht sich daher als Servicestelle für KünstlerInnen und
WissenschaftlerInnen und unterstützt sowohl die österreichische
Beteiligung am internationalen Kultur- und Kunstdialog wie auch den
Ausbau unserer Wissenschaftsbeziehungen."
Als einen großen Programmschwerpunkt des kommenden Jahres verweist
Staatssekretär Lopatka auf 2014 als Jahr des mehrfachen Gedenkens,
das vielerorts als "Jahr der europäischen Zeitgeschichte" tituliert
werde. "Wir werden im kommenden Jahr sowohl des Ausbruchs des Ersten
Weltkriegs vor 100 Jahren, als auch des Falls des Eisernen Vorhangs
vor 25 Jahren gedenken. Beides waren Wendepunkte in der Geschichte
unseres Kontinents." Das Außenministerium werde im Jahr 2014 eine
Vielzahl an Gedenkprojekten, Ausstellungen, Konferenzen und
Kunstprojekten organisieren. Dabei ist es Österreich wichtig, dass
diese Veranstaltungen eine vorwärts gerichtete pro-europäische
Haltung wiedergeben - hin zur Entwicklung eines gemeinsamen
europäischen Geschichtsverständnisses.
Schließlich verweist Lopatka auf das international viel beachtete
Netzwerk Österreichs im Ausland, das sich aus den Kulturforen,
Botschaften, Generalkonsulaten, Österreich-Instituten und
Österreich-Bibliotheken zusammensetzt, und im Jahre 2012 rund 5.000
Veranstaltungen an 2.150 Orten weltweit betreute. "Unser Bestreben
ist es, Momente der Aufmerksamkeit für die österreichische Kunst und
Kultur im Ausland zu schaffen und dabei höchstmögliche Qualität,
Innovation und Kreativität zu präsentieren."
Als weiterer Programmpunkt der Tagung werden in einer prominent
besetzten Podiumsdiskussion Peter Weibel, Anton Zeilinger, der
belgische Konzeptkünstler Koen Vanmechelen sowie die russische
Museumsdirektorin Daria Parkhomenko das Tagungsthema aus
unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Der Nachmittag bietet die
Gelegenheit Informationen zu den aktuellen Schwerpunkten und
Förderprogrammen der Österreichischen Auslandskultur zu erhalten
sowie Vertreterinnen und Vertreter der Österreichischen Kulturforen,
Botschaften und Generalkonsulate im persönlichen Gespräch zu treffen.
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