• 03.09.2013, 11:02:32
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ÖBB: Nah- & Regionalverkehr bekommt "cityjet"

ÖBB-Flotte wird ab 2015 schrittweise mit 100 neuen Nah- und Regionalverkehrszügen Desiro ML erweitert

Utl.: ÖBB-Flotte wird ab 2015 schrittweise mit 100 neuen Nah- und
Regionalverkehrszügen Desiro ML erweitert =

Wien (OTS) - Verkehrsministerin Doris Bures und
ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern präsentierten heute das
Außen- und Innendesign für die nächste Generation der ÖBB-Flotte im
Nah- und Regionalverkehr. Im Jänner bestellten die ÖBB bei Siemens
100 Züge für S-Bahn und Regionalbahnen. Die neuen Desiro ML werden
unter dem Namen
"ÖBB cityjet" unterwegs sein, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit
von 160 km/h und zeichnen sich durch einen besonders hohen Komfort
aus. Ab Ende 2015 wird der cityjet schrittweise in den Bundesländern
Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark eingesetzt.
Die Endfertigung wird in den eigenen ÖBB-Werkstätten durchgeführt.

"Bahnfahren liegt eindeutig im Trend. Die Bahn wird immer mehr zum
Rückgrat für den Pendlerverkehr in den Ballungsräumen. In keinem
anderen EU-Staat wird so viel mit der Bahn gefahren wie in
Österreich, und die Österreicherinnen und Österreicher gehören zu den
zufriedensten Bahnfahrern in Europa. Deshalb investieren wir in noch
mehr umweltfreundlichen Verkehr, für mehr Komfort und Qualität für
die Pendlerinnen und Pendler", so Verkehrsministerin Doris Bures. Das
Verkehrsministerium und die Länder Oberösterreich, Niederösterreich,
Steiermark und Wien investieren für diese Qualitätsoffensive für
Pendlerinnen und Pendler insgesamt 550 Millionen Euro, 90 % davon
kommen aus dem Verkehrsministerium.

Aufwärtstrend im 1. Halbjahr: Rund 4 % mehr Fahrgäste

"Die steigenden Fahrgastzahlen im ersten Halbjahr 2013 von rund 4 %
im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 sind unter anderem auf die
Qualitätsverbesserungen des Wagenmaterials zurückzuführen. Deshalb
setzen wir die Modernisierung der ÖBB-Fahrzeugflotte fort. Was der
railjet für den Fernverkehr ist, das wird der cityjet für den
Nahverkehr sein", so Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der
ÖBB-Holding AG.

Auch bei den ÖSTERREICHcard-Verkäufen konnten die ÖBB Zuwächse
verzeichnen. Wurden 2012 um 64 % mehr ÖSTERREICHcards verkauft, so
waren es im ersten Halbjahr 2013 weitere plus 35 %. Die stärksten
Zuwächse gibt es bei der ÖSTERREICHcard Senior und <26. Ein 5 %-Plus
wurde heuer auch beim Verkauf der SparSchiene-Tickets verzeichnet.

Designkonzept schafft neue Standards im europäischen
Nahverkehr

In den Rot-Weiß-Rot gehaltenen Garnituren werden durch
Lichtgestaltung und Einrichtungsakzente verschiedene
Nutzungsmöglichkeiten wie Kommunikation, Arbeit, Entspannung
geschaffen. Eine Servicezone bietet Raum für Rollstuhlfahrer,
Kinderwägen und Fahrräder. Damit gehen die ÖBB auf unterschiedliche
Bedürfnisse der Fahrgäste ein.


Jeder Sitzplatz wird mit einer Leselampe, Steckdose und ausklappbarem
Laptop-Tisch ausgestattet. Mit den Komfortsitzen, die auf Basis der
Ergebnisse des ÖBB-Sitztests gefertigt werden, wird genügend
Beinfreiheit geschaffen. Die Sitze verfügen über eine verstellbare
Sitzfläche, ergonomische Kopfstützen und Armlehnen. Darüber hinaus
werden die Züge mit bis zu 26" großen Info-Screens ausgestattet sein,
die den Fahrgästen wichtige Informationen zu ihrer Fahrt geben
werden.

Generell wurde bei der gesamten Gestaltung besonderes Augenmerk auf
frische Farben, hochwertige Materialien und das Lichtdesign gelegt.
Das Branding und Innendesign wurden vom Wiener Designunternehmen
Spirit Design konzipiert.

ÖBB cityjet in zwei Versionen

Beim ÖBB cityjet handelt es sich um ein dreiteiliges
Elektrotriebfahrzeug, das in der S-Bahn-Version über 244 Sitzplätze
und in der Regionalbahnversion über 259 Sitzplätze verfügt. Von den
100 bestellten Zuggarnituren sind 30 für den S-Bahn-Verkehr in und um
Wien und Niederösterreich und 70 für den Regionalverkehr in
Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark vorgesehen.
Besonderer Wert wurde auf die Barrierefreiheit des Fahrzeugs gelegt -
sei es durch breite Portale, offene und ruhige Übergänge oder
stärkere Farbkontraste für Sehbehinderte. Bequeme Niederflureinstiege
garantieren einen einfachen Zugang ohne Rampen auch für
Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen. Die S-Bahnen erhalten
sechs, die Regionalzüge vier Türen pro Einstiegsseite. Durch seine
Bauweise kann der Zug später im Bedarfsfall um einen zusätzlichen
Wagen erweitert werden.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern
österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und
Gütern. Die ÖBB gehören zu den pünktlichsten Bahnen Europas und
bieten ihren Kunden die höchste Pünktlichkeit in der EU. Mit
konzernweit 39.833 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (davon 35.990 in
Österreich, 3.843 im Ausland, zusätzlich 1.814 Lehrlinge) und
Gesamterträgen von rd. 6,27 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein
wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Strategische
Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

Film und Fotomaterial kann unter Beachtung des (C) ÖBB honorarfrei
verwendet werden.

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http://multimedia.oebb-identity.at/pindownload/login.do?pin=VD8NV

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