- 17.07.2013, 11:49:25
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Spindelegger: "Barriere-freier Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung essentiell"
Österreich veranstaltet Podiumsdiskussion in New York zur wirtschaftlichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen
Utl.: Österreich veranstaltet Podiumsdiskussion in New York zur
wirtschaftlichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen =
Wien (OTS) - Am Rande der derzeit stattfindenden Konferenz zur
Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit
Behinderungen hat Österreich in der UNO in New York eine
Podiumsdiskussion organisiert, deren Fokus auf dem wirtschaftlichen
Empowerment von Menschen mit Behinderungen lag. "Menschen mit
Behinderungen sind nach wie vor zahlreichen Diskriminierungen und
sozialem Stigma ausgesetzt. Wir legen daher ein verstärktes Augenmerk
auf den Barriere-freien Zugang von Menschen mit Behinderungen zum
Arbeitsmarkt. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für ein
selbstbestimmtes Leben und die Erzielung einer maximalen
Unabhängigkeit von Menschen mit Behinderungen", erklärte Vizekanzler
und Außenminister Michael Spindelegger aus diesem Anlass.
Die Podiumsdiskussion, an der Vertreter der UNO, der
Zivilgesellschaft und der Mitgliedstaaten teilnahmen, wurde - ähnlich
wie schon in Genf im März - mit dem Hochkommissariat für
Menschenrechte, Finnland, Thailand und Neuseeland abgehalten. Ziel
der Diskussion war es, Erfahrungen und "best practices" über die
Umsetzung der Konvention über die Rechte von Menschen mit
Behinderungen auszutauschen. Die Veranstaltung wurde weiters von der
österreichischen Stiftung Essl und World Future Council unterstützt,
die das "Zero Project" vorstellten. Dabei wird die Umsetzung der
UNO-Konvention untersucht und eine Plattform geschaffen, um Maßnahmen
und Erfahrungswerte auszutauschen, wie die Rechte von Menschen mit
Behinderungen am effektivsten umgesetzt werden können. "Wir freuen
uns, die Stiftung Essl und das Zero Project als Partner für diese
Veranstaltung mit an Bord zu haben. Für Österreich ist es ein
besonderes Anliegen, auch auf internationaler Ebene und in der UNO
die Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderungen zu
unterstützen und ihnen eine Stimme zu verschaffen." so Spindelegger
zum Beitrag der Veranstaltung, an der auch die NGO International
Disability Alliance als Dachorganisation von Behindertenvertretern
teilnahm.
Weiters diskutierten die Teilnehmer die Inklusion von Menschen mit
Behinderungen in die Post-2015 Entwicklungsagenda. Die Umsetzung der
Millenniums-Entwicklungsziele für Menschen mit Behinderungen wird
auch das Thema einer hochrangigen Veranstaltung in New York im
September sein, wobei sich Österreich intensiv in die Verhandlungen
zum Abschlussdokument dieser Konferenz eingebracht hat.
Österreich engagiert sich traditionell auch im Bereich der
internationalen Entwicklungszusammenarbeit für eine inklusive
Menschenrechtsarbeit. Dabei spielt die Umsetzung der UNO-Konvention
eine entscheidende Rolle, die konkret im neuen Dreijahresprogramm
2013 bis 2015 festgehalten wurde.
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