- 26.06.2013, 11:13:10
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FP-Strache: Begrüßen EU-Beitrittsverhandlungen mit Serbien!
Ganz im Gegensatz zur Türkei ist Serbien ein wichtiges demokratisches Land in Europa
Utl.: Ganz im Gegensatz zur Türkei ist Serbien ein wichtiges
demokratisches Land in Europa =
Wien (OTS/fpd) - Nach umfangreichen Vorleistungen Serbiens haben die
EU-Außen- und Europaminister nun einen Start der
EU-Beitrittsverhandlungen "spätestens 2014" beschlossen. "Wir
Freiheitliche begrüßen Verhandlungen mit diesem wichtigen,
europäischen Land sehr. Die intensiven Bemühungen Serbiens werden
damit endlich entsprechend gewürdigt", erklärt FPÖ-Partei- und
Klubobmann Heinz-Christian Strache, der sich sicher ist, dass die
Verhandlungen auch zu einem positiven Ergebnis führen werden:
"Serbien ist ein bedeutende Demokratie in Europa, die durch ihre
Geschichte, ihre Kultur und ihre Werte hervorragend in die
Gemeinschaft passt."
Die Ankündigung von Beitrittsverhandlungen könne aber freilich nicht
der einzige Schritt sein, um Serbien als vollwertigen Partner und
Freund anzuerkennen. "In der nach Unabhängigkeit strebenden Provinz
Kosovo, die gemäß UN-Resolution 1244 ein Bestandteil Serbiens ist,
kommt es laufend zu Übergriffen auf die serbische Minderheit.
Christliche Serben werden von albanisch-stämmigen Muslimen verfolgt
und gezielt benachteiligt, ihre Kulturgüter, etwa Klöster und
Kirchen, in der gesamten Provinz systematisch zerstört", berichtet
Strache. Seine Forderung: "Die EU muss die Serben im Kosovo und deren
Kulturgüter schützen. Sollte das Kosovo doch, entgegen der
UN-Resolution, offiziell unabhängig werden, dann muss es zumindest
für die von Serben bewohnten Gebiete ein umfassendes
Autonomie-Abkommen nach dem Vorbild Südtirols geben. In diesem Sinne
gilt es, geschlossen entsprechenden politischen und wirtschaftlichen
Druck auszuüben."
Die Beitrittsverhandlungen mit der hauptsächlich asiatischen Türkei
seien hingegen umgehend einzustellen. Strache: "Da zeigt
Türken-Premier Erdogan mit der blutigen Niederschlagung der
Demonstrationen der Demokratie-Bewegung mit mindestens vier Toten und
12.000 zum Teil Schwerverletzten ganz offen seine
radikal-islamistische, autokratische Gesinnung und die EU setzt sich
mit ihm an einen Tisch, als ob nichts passiert wäre? Das darf nicht
sein! Die Union ist auch eine abendländisch-christliche
Werte-Gemeinschaft. Die Türkei hat sich durch ihr brutales Vorgehen
gegen friedliche Demonstranten endgültig als Beitrittskandidat
disqualifiziert." (Schluss)
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