• 20.06.2013, 11:08:06
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Wiener Ärztekammer präsentiert App für eine bessere Impfplanung

Impfdaten ähnlich wie beim Impfpass und immer griffbereit am Smartphone - Besserer Überblick und gezielte Planung

Utl.: Impfdaten ähnlich wie beim Impfpass und immer griffbereit am
Smartphone - Besserer Überblick und gezielte Planung =

Wien (OTS) - Der neue "ImpfManager" von vielgesundheit.at bietet
zeitgemäße evidenzbasierte Informationen und ermöglicht eine
leichtere Planung der Impfungen am eigenen Smartphone. Zudem erinnert
die App nach dem Ampelsystem zwei Wochen vor Fälligkeit an die
nächste Impfung. ****

Empfohlene und anstehende Impfungen sind übersichtlich angeordnet,
auch sind Eintragungen von bereits durchgeführten Impfungen sowie das
Anlegen weiterer Profile für die Verwaltung der gesamten Familie
möglich. Informationen zu den einzelnen Impfungen laut Nationalem
Impfplan 2013 und zu Reiseimpfungen sowie die Möglichkeit, nationale
Impfstellen via Postleitzahlsuche oder GPS plus Ärztesuche zu
ermitteln, runden das Angebot ab.

Auch sehr nützlich: der Bereich FAQ sowie eine Auflistung von
häufig verwendeten Abkürzungen und Fachausdrücken rund um das Thema
Impfungen.

Gerettete Lebensjahre durch Impfungen

Herwig Kollaritsch vom Institut für Spezifische Prophylaxe und
Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien sieht in der App
einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der individuellen
Impfgewohnheiten: "Impfen stellt nach wie vor die wichtigste
prophylaktische Maßnahme zur spezifischen Aktivierung der
biologischen Abwehrkräfte und der damit verbundenen Infektabwehr
unseres Körpers dar."

Zudem hätten Impfungen auch eine "volksgesundheitliche" Bedeutung.
Neben dem Schutz des Einzelnen existiere nämlich der "Schutz der
Umgebung". Ziel müsse daher eine hohe Durchimpfungsrate sein, denn
nur so könnten der individuelle und kollektive Schutz gewährleistet
sowie Epidemien verhindert werden. Kollaritsch: "Impfungen bringen
eine Reduktion von Therapiekosten, Hospitalisierungsraten und
Krankheitsprävalenz und -inzidenz sowie eine Steigerung der Anzahl an
geretteten Lebensjahren und gewonnenen Arbeitstagen."

Niedrigschwellige und effiziente Unterstützung

Rudolf Schmitzberger, Impfreferent der niedergelassenen Ärzte der
Ärztekammer für Wien, betont die zeitgemäße Informationsaufarbeitung.
"Der Informationsfluss findet heutzutage in überwiegender Form via
Internet und Smartphone statt. Apps sind ein vielbenutztes
Instrumentarium, um schnell und zielbewusst zu aktuellen
Informationen zu gelangen." Mit dem "ImpfManager" bekommen Nutzer nun
eine Übersicht der empfohlenen anstehenden Impfungen sowie eine
Erinnerung nach dem Ampelsystem zwei Wochen vor Fälligkeit.

Der Finder, mit dem nationale Impfstellen via Postleitzahl oder
GPS gefunden werden könnten, ermögliche den Patienten, zusammen mit
der integrierten Arztsuche, einen leichteren Zugang zu relevanten
Informationen. Die App stelle damit ein zeitgemäßes Informations- und
Erinnerungstool für Impfungen dar, welches auch Jugendliche und
"junge Erwachsene in geeigneter Form anspricht", ist Schmitzberger
überzeugt.

Angebot an Patienten, die Gesundheitsmündigkeit zu steigern

Gerald Bachinger, Niederösterreichischer Patienten- und
Pflegeanwalt, sieht in der App wiederum ein Angebot für Bürger, um
die Gesundheitsmündigkeit zu steigern.

Aus Sicht Bachingers sei die App aus drei Hauptgründen sehr zu
begrüßen: Erstens garantiere die Service- und Ordnungsfunktion, dass
Patienten ihre Impfungen immer sofort greifbar und parat hätten: "Wer
kennt nicht den Umstand, dass in einer Schublade eine Vielzahl von
Impfpässen "herumkugelt" und, wenn sie dann gebraucht werden, nicht
zur Hand sind." Hier schaffe der neue "ImpfManager" am Smartphone
Abhilfe.

Die Informationsfunktion garantiere zudem, dass Patienten eine
grundlegende, zusammengefasste und evidenzbasierte Information über
die wichtigsten Impfungen erhielten. Und drittens: Für weiterführende
Behandlungen eines Arztes ist es oftmals wichtig, eine
Zusammenstellung der erhaltenen Impfungen griffbereit zu haben.
Bachinger: "Der 'ImpfManager' gibt diese Information dem Fachpersonal
und sorgt damit für eine Verbesserung der Patientensicherheit und
Qualität in der Versorgung." (kmc)

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