- 20.06.2013, 11:04:05
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Pleitewelle: BZÖ-Bucher fordert Wirtschaftskrisenprogramm und Arbeitsplatz-Gipfel
"Reaktionszeit von SPÖ und ÖVP gleicht einer griechischen Landschildkröte - rasche Hilfestellung für die knapp 5.000 Alpine-Mitarbeiter und Vorsorgepaket für die Zulieferer"
Utl.: "Reaktionszeit von SPÖ und ÖVP gleicht einer griechischen
Landschildkröte - rasche Hilfestellung für die knapp 5.000
Alpine-Mitarbeiter und Vorsorgepaket für die Zulieferer" =
Wien (OTS) - Angesichts der Insolvenz des Salzburger Baukonzerns
Alpine forderte heute BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher ein rasch
greifendes Wirtschaftskrisenprogramm mit deutlichen Signalen für eine
positive Entwicklung in der österreichischen Wirtschaft und einen
Arbeitsplatz-Gipfel. "Genug all der schönen Worte a la Faymann,
Spindelegger, Hundstorfer und Co, jetzt wollen wir sie in die Praxis
umgesetzt wissen, denn bis heute gibt es kein echtes
Regierungskonzept zur Bekämpfung der Arbeitsplatz- und
Wirtschaftskrise. Diese Regierung ist hilf-, ahnungs- und kopflos und
vor allem die Reaktionszeit von SPÖ und ÖVP in diesem Bereich gleicht
einer griechischen Landschildkröte", so Bucher weiter. Seit Jahren
habe das BZÖ vor der Arbeitsmarktkrise gewarnt, Faymann, Spindelegger
und Hundstorfer seien hingegen nur als hauptberufliche Beschöniger
aufgetreten.
Trotz einer "massiven Anhäufung von Problemen" und einer täglich
immer schwieriger werdenden Situation in der österreichischen
Wirtschaft - da die öffentlichen Aufträge aufgrund des
Bankenrettungspakets beinahe gegen null gefahren wurden - ist die
Regierung nach wie vor zu keinem vernünftigen und lösungsorientierten
Schritt imstande", sagte Bucher und weiter: "Im Umfeld des
Alpine-Desasters muss es neben einer raschen Hilfestellung für die
unmittelbar leidtragenden knapp 5.000 Mitarbeitern auch ein
Vorsorgepaket der Regierung für die 1.400 Zulieferer geben, falls
auch diese in den Insolvenz-Strudel gezogen werden", forderte Bucher.
Zur dramatischen wirtschaftlichen Situation in Österreich meinte der
BZÖ-Bündnisobmann, dass die beängstigende Arbeitslosigkeit, die
Pleiteserien, die sinkenden Exporte und die hohen Steuern zu noch
"größeren unlösbaren Problemen" in der österreichischen Wirtschaft
führen werden. "Spätestens jetzt muss aber dieser explosiven
Situation mit konkreten Plänen entgegengesteuert werden."
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