• 19.06.2013, 19:04:49
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Tröls-Holzweber: Wir brauchen mehr BeratungslehrerInnen in niederösterreichischen Pflichtschulen

Zusätzliche Finanzmittel für wichtige Dialogstelle zwischen Schulen bzw. Schulen und Eltern

Utl.: Zusätzliche Finanzmittel für wichtige Dialogstelle zwischen
Schulen bzw. Schulen und Eltern =

St. Pölten, (OTS/SPI) - Gesellschaftliche und
gesellschaftspolitische Veränderungen bringen es mit sich, dass immer
mehr Kinder und Jugendliche Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Die NÖ
Sozialdemokraten nutzen die Gelegenheit der Budgetberatungen des NÖ
Landtags zum Voranschlag 2014 dazu, auf diesen Umstand aufmerksam zu
machen und eine Initiative zur Begleitung und Hilfestellung für die
Kinder und Jugendlichen zu starten.

"Im Sinne einer Prävention und zur Hintanhaltung späterer, vielleicht
stärkerer Ausprägungen von Verhaltensauffälligkeiten, ist es
zweckmäßiger, bereits bei ersten Erscheinungsbildern anzusetzen und
den Kindern auch im Schulbereich einen entsprechenden Zugang zur
Beratung und Betreuung zu ermöglichen. Dies geht nur gemeinsam in
einem Dialog und unterstützt auch die gesamte und schulische
Entwicklung eines Kindes. Dafür sollen in Niederösterreichs
Pflichtschulen mehr Beratungslehrer und Beratungslehrerinnen, die die
Begleitung und Förderung dieses Dialoges sowie die Betreuung der
SchülerInnen und Eltern bei den Nahtstellen zwischen Kindergarten und
Volksschule bzw. zwischen den Schulen wahrnehmen, zum Einsatz kommen.
Für deren Anstellung sind weitere Finanzmittel notwendig", so die
Bildungssprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Ilona
Tröls-Holzweber.

Die Aufgabengebiete liegen in der pädagogischen systemischen Beratung
im schulischen Kontext, die LehrerInnen initiieren und begleiten
Lehr-, Lern-, und Erziehungsprozesse und haben Kompetenzen im Umgang
mit Konflikt-, Stress-, Krisen-, und Notfallsituationen, sowie in den
Bereichen Moderation und Teamentwicklung. Tröls-Holzweber:
"Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer informieren über das
Bildungsangebot, beraten Schüler und Eltern bei der Schullaufbahn und
intervenieren bei Lernschwierigkeiten und Lernstörungen. Sie
kooperieren mit außerschulischen Institutionen und fördern den Dialog
zwischen Schule und Elternhaus. Das muss uns in der
niederösterreichischen Schul- und Bildungspolitik etwas wert sein."
(Schluss) fa

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