- 19.06.2013, 15:52:27
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WKÖ: Jetzt ist Verantwortung für Wirtschaftsstandort und Klimaschutz gefordert
Umweltausschuss des Europäischen Parlaments votiert für Eingriff in Emissionshandel - das schadet Standort, ohne Weltklima zu nutzen
Utl.: Umweltausschuss des Europäischen Parlaments votiert für
Eingriff in Emissionshandel - das schadet Standort, ohne
Weltklima zu nutzen =
Wien (OTS/PWK437) - Die Unterstützung des Umweltausschusses des
Europäischen Parlaments für einen Eingriff in den Emissionshandel ist
aus Sicht der Wirtschaft ein Signal gegen den Standort und gegen den
Klimaschutz. "Selbst am höchsten Effizienzlevel produzierende
österreichische Unternehmen sind von dem geplanten Eingriff in den
Emissionshandel betroffen. Denn unmittelbar führt ein höherer
CO2-Preis, umgewälzt auf den Strompreis, vor allem zu einem
"Körberlgeld" für Energieversorger, aber keineswegs zu mehr
Klimaschutz", kritisiert Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung
Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
"Abwanderungstendenzen energieintensiver Unternehmen werden damit
verstärkt. Die zunehmende Verlagerung von Investitionen
energieintensiver Unternehmen weg von Europa spiegelt sich im
schwachen Wachstum wider und schadet durch die Verlagerung von
Emissionen auch dem Weltklima" so Schwarzer.
Noch im April hat sich eine Mehrheit der Abgeordneten im Plenum
des Europäischen Parlaments dagegen ausgesprochen, den CO2-Preis in
Europa vollends zum Spielball der Politik zu machen. "Wir sehen jetzt
wieder das Plenum des EU- Parlaments gefordert, Verantwortung für
Wirtschaftsstandort und Klimaschutz zu übernehmen und gegen den
geplanten Eingriff zu stimmen", hält Schwarzer fest. (PM)
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