• 19.06.2013, 12:07:06
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ÖGB-Kongress - Hundstorfer: Wir brauchen eine Gerechtigkeitsdebatte bei sehr hohen Einkommen

Sozialminister tritt beim Bundeskongress des ÖGB für Beschäftigungsgarantie für Ältere ein

Utl.: Sozialminister tritt beim Bundeskongress des ÖGB für
Beschäftigungsgarantie für Ältere ein =

Wien (OTS/SK) - Sozialminister Rudolf Hundstorfer sprach sich ganz im
Sinne des diesjähriges Mottos des ÖGB-Bundeskongress "Unsere Mission:
Gerechtigkeit" für eine Debatte über einen gerechten Steuersatz bei
sehr hohen Einkommen aus. "Es geht nicht um eine Neiddebatte. Es wird
immer Menschen mit hohem Einkommen geben. Wir müssen aber darüber
reden, ob es bei sehr hohen Einkommen Gestaltungsmöglichkeiten gibt",
betonte der Sozialminister. Zusammen mit der Ministerin für Frauen
und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek und
Wirtschaftsminister Mitterlehner nahm er an einer Talk-Runde am
zweiten Tag des Kongresses teil. ****

Der Minister dankte dem ÖGB für sein Engagement und die gute
Zusammenarbeit. Zusammen seien viele wichtige Ziele für die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreicht worden. "Besonders stolz
bin ich auf die Ausbildungsgarantie für Jugendliche. Sie ist zum
Exportartikel geworden. Viele Verantwortliche aus vielen Ländern
kommen uns besuchen, um zu sehen, wie wir das machen. Beim Gipfel der
Regierungschefs und Arbeitsminister am 3. Juli wird unsere
Ausbildungsgarantie das Rückgrat der Beschlussfassung sein", erklärte
Hundstorfer. Nun müsse eine ähnliche Maßnahme für ältere
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geschaffen werden.
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 50 hätten mit besonders
schwierigen Bedingungen am Arbeitsmarkt zu kämpfen.

Angesprochen auf die Situation beim insolventen Baubetrieb Alpine
erklärte der Sozialminister, dass rund 6.000 Jobs betroffen seien,
für die nun ein Masseverwalter oder eine Masseverwalterin einen
Vorschlag ausarbeiten müssen. Hundstorfer betonte, dass das Problem
beim spanischen Mutterkonzern und nicht in Österreich gelegen habe.
Auch die Beschäftigen betroffener Zulieferbetriebe würden in
Arbeitsstiftungen aufgenommen werden. (Schluss) sn/bj

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