• 19.06.2013, 10:03:21
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ARBÖ testete Fahrradschlösser

Zwei Schlösser überzeugten, zwei fielen durch - Video zum ARBÖ-Fahrradschloss-Test - Diebstahlpickerl gegen Radklau

Utl.: Zwei Schlösser überzeugten, zwei fielen durch - Video zum
ARBÖ-Fahrradschloss-Test - Diebstahlpickerl gegen Radklau =

Wien (OTS) - Die Freude beim Radkauf ist groß, umso schlimmer die
Enttäuschung, wenn das eigene Bike, wie 24.755 andere im Jahr 2012
(österreichweit) gestohlen wird. "Das beste Mittel gegen
Fahrraddiebstahl ist ein hochwertiges Fahrradschloss, da
Billigprodukte für Profidiebe kein Hindernis darstellen", ist
ARBÖ-Radexpertin Lisa Miletich überzeugt. Der ARBÖ testete mit dem
Landeskriminalamt Wien hochqualitative Produkte vom Markenhersteller
ABUS in den Kategorien Sicherheit, Handling und Preis. Das Ergebnis
des Tests: Zwei Schlösser überzeugten, zwei fielen durch! Das Video
zum Schlosstest gibt es ab sofort unter
www.arboe-rad.at/fahrradschloss.

Auf Herz und Nieren getestet wurden die Schlossarten Bügel-,
Ketten-, Panzer-, Kabel-, Falt- und Spiralschloss. "Dabei kam zutage,
dass Sicherheit und Handling nicht einhergehen. Entweder man setzt
auf Sicherheit, oder man profitiert von der Flexibilität der
Schlösser. Der ARBÖ empfiehlt eindeutig auf Sicherheit zu setzen", so
Miletich.

Der ARBÖ versuchte mit handelsüblichem Werkzeug die Schlösser zu
knacken. Am Testsieger hat man sich in Puncto Sicherheit buchstäblich
die Zähne ausgebissen: Das Bügelschloss besticht durch seine extrem
massive Bauweise. Lediglich seine starre Form ist ein Manko. "Hohe
Sicherheit, aber Flexibilität gleich Null", so das Fazit von
ARBÖ-Testerin Miletich. Dafür gab es einen kleinen Punktabzug - das
Bügelschloss erreichte dennoch stattliche 7,5 Punkte und ging damit
als Sieger hervor. Auch das Kettenschloss überzeugte: Als
unzerstörbar, aber unkomfortabel zu transportieren erreichte es mit 7
Punkten den zweiten Rang.

Das Faltschloss sieht vielversprechend aus, hat aber in der
praktischen Anwendung auf voller Länge enttäuscht. Unter den strengen
Augen des Landeskriminalamtes Wien stieß man schon beim Montieren an
die Grenzen: "Es ist extrem sperrig und schlägt bei der Montage gerne
auf den Rahmen", berichtet Miletich. So kam es mit insgesamt 6
Punkten nur den vorletzten Platz. Ein umgekehrtes Bild bot das
Spiralschloss: "Es ist zwar günstig und flexibel, allerdings konnte
es im Test nach wenigen Sekunden geknackt werden. Eine Einladung für
jeden Dieb", bringt die ARBÖ-Expertin das enttäuschende Fazit am
Punkt. Mit nur 5 Punkten landete es auf dem letzten Platz.

Alle Bewertungen im Detail sowie das Video zum
ARBÖ-Fahrradschloss-Test findet man ab sofort unter
www.arboe-rad.at/fahrradschloss.

Diebstahlpickerl hilft, wiedergefundene Bikes zuzuordnen=

"Ob Radständer, Laternen oder Hauskeller - nirgends ist man vor
Diebstählen gefeit", warnt Miletich. 2012 wurden ganze 24.755
Fahrräder gestohlen, die meisten davon in Großstädten. Zahlreiche
Räder verschwinden allerdings nicht für immer, sondern werden an
andern Plätzen wieder abgestellt. Erschreckend: Die Aufklärungsquote
aller gestohlenen Räder liegt nur bei vier bis sechs Prozent. "Viele
melden ihr Bike gar nicht als gestohlen. Auch die Zuordnung der
wiedergefundenen Räder gestaltet sich als schwierig", so Miletich.

Der ARBÖ bietet im Zuge des ARBÖ-Radpaketes - um nur 17 Euro pro
Jahr - auch eine Radregistrierung samt Diebstahlpickerl an. "Einmal
angebracht, steigert es die Chance wieder zu seinem Besitzer
zurückzugelangen", ist die ARBÖ-Radexpertin überzeugt. Bereits 92
Prozent aller ARBÖ-Radmitglieder haben ein Diebstahlpickerl und damit
ihr Bike registriert. "Hersteller, Marke, Farbe und Rahmennummer
helfen, das Bike wiederzufinden."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAR

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