- 19.06.2013, 09:45:13
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RfW-BO Amann: Wirtschaftsbündler Trinkl hat die Trafikanten in Sachen Lotto im Stich gelassen!
Dass Trinkl jetzt Betroffenheit "heuchle" und gegen die neue Annahmestellenpolitik der Lotterien vorgehen möchte, sei ein reines Ablenkungsmanöver.
Utl.: Dass Trinkl jetzt Betroffenheit "heuchle" und gegen die
neue Annahmestellenpolitik der Lotterien vorgehen möchte, sei
ein reines Ablenkungsmanöver. =
Wien (OTS) - "In Sachen Lotto-Toto hat Bundesgremialobmann und
Wirtschaftsbündler Peter Trinkl die Berufsgruppe der Tabaktrafikanten
seit Jahren im Stich gelassen", kritisiert heute RfW-Bundesobmann
Fritz Amann. Vor der Neuvergabe der Lotto-Toto-Lizenz 2012 an die
Österreichischen Lotterien (ÖLG) hätte die Berufsvertretung die
Möglichkeit gehabt, von der ÖLG eine verbindliche Willenserklärung
einzufordern, dass diese in Zukunft ausschließlich mit den
österreichischen Trafikanten ihr Annahmestellennetz betreibt. Das
hätten Trinkl und seine Wirtschaftsbund-Fraktion jedoch
"verschlafen".
"Nun lassen die Lotterien die Trafikanten "links liegen" und suchen
sich andere Partner, wie Tankstellen, die Gastronomie oder sogar
Blumenläden. Diese haben längere Öffnungszeiten und werden in Zukunft
den Trafikanten einen immer größeren Teil der Glücksspielumsätze
"absaugen"", warnt Amann. Aktive Mithilfe bekämen die Lotterien dabei
vom Finanz- und Wirtschaftsministerium, geführt von den
Wirtschaftsbündlern Reinhold Mitterlehner und Maria Fekter. Eine vom
RfW gemeinsam mit dem Behindertensprecher der FPÖ, NAbg. Norbert
Hofer, und FPÖ Pro Mittelstand 2011 eingebrachte Petition zur
Erhaltung der Lotto-Annahmestellen für die österreichischen
Trafikanten, wurde im Nationalrat von der ÖVP-Wirtschaftsbundfraktion
abgelehnt. "Dies geschah offensichtlich mit Wissen und Willen von
Bundesgremialobmann Peter Trinkl und seiner Wirtschaftsbundfraktion
im Bundesgremium der Trafikanten", so Amann.
Dass Trinkl jetzt Betroffenheit "heuchle" und gegen die neue
Annahmestellenpolitik der Lotterien vorgehen möchte, sei ein reines
Ablenkungsmanöver. In Wirklichkeit sei er ein aktiver Partner der
Lotterien beim "Raub" der Existengrundlage Glücksspiel gegenüber den
Trafikanten. "Und als "Umsatzmillionär" in Sachen Tabak und Lotterien
mit seiner Trafik am Wiener Flughafen setzt sich der
Bundesgremialobmann wahrscheinlich auch deshalb für seine eigenen
Berufskollegen nicht genügend ein, da er den wirtschaftlichen Druck
am eigenen Leib nicht verspürt", so Amann.
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