- 18.06.2013, 11:48:44
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Kooperatives Verfahren zur Erweiterung des Viertel Zwei
Neue Wohnungen und Büroflächen geplant
Utl.: Neue Wohnungen und Büroflächen geplant =
Wien (OTS) - Das Viertel Zwei in der Leopoldstadt soll in den
kommenden Jahren auf dem Areal westlich und nördlich der Trabrennbahn
Krieau als Wohn- und Bürostandort erweitert und mit sozialer
Infrastruktur ergänzt werden. Die Büroflächen sollen vor allem für
universitätsnahe Nutzungen zur Verfügung stehen. Damit wird die
dynamische Entwicklung entlang der neuen U2-Stationen zwischen
Praterstern und Donaustadtbücke fortgesetzt. Die Verlängerung der
Linie U2 fungiert für die infrastrukturell hervorragend erschlossenen
Bereiche als Motor der Stadtentwicklung. Sie verknüpft Standorte mit
hoher Publikumsfrequenz, wie Prater, Messe Wien, WU Campus, Krieau,
Praterstadion und Marinacity. Durch die Nähe zum Stadtzentrum,
optimale Infrastruktur und die unmittelbare Nachbarschaft zu einem
der attraktivsten Grün- und Erholungsräume der Stadt ist der Standort
ein ideales Stadtentwicklungsgebiet.
Städtebauliche Ziele
Die Trabrennbahn Krieau wird erhalten bleiben. Die städtebaulichen
Entwicklung an diesem infrastrukturell gut erschlossenen Standort
sollen adäquat fortgeführt werden ("Viertel Zwei Plus"). Besonderen
Stellenwert hat die Verknüpfung mit dem Umfeld, die Integration der
bestehenden, teilweise denkmalgeschützen Strukturen und der sensible
Umgang mit dem nahen Landschaftsschutzgebiet Prater.
Kooperatives Verfahren
Die städtebauliche Entwicklung wird in einem kooperativen
Planungsprozess erarbeitet. Auslober sind die U2 Stadtentwicklung
GmbH mit Unterstützung der Magistratsabteilung 21 (Stadtteilplanung
und Flächennutzung). In einer Workshop-Reihe erarbeiten 3
Planungsteams gemeinsam mit ExpertInnen unterschiedlicher
Fachrichtungen (u.a. Städtebau, Freiraum, Denkmalschutz, Sport),
VertreterInnen der Stadt Wien und den Projektentwicklern ein
tragfähiges Konzept für die künftige städtebauliche Entwicklung. Die
räumliche, funktionale, gestalterische und thematische Vielfalt im
Planungsgebiet und die daraus entstehenden Anforderungen und
Synergien in Bezug auf neue Nutzungen können im kooperativen
Verfahren bestmöglich berücksichtigt werden. Noch vor Abschluss der
Planungen wird den BürgerInnen ein Zwischenstand präsentiert, um
Anregungen und Wünsche aufzunehmen.
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