- 18.06.2013, 10:20:04
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Becker: Kreativwirtschaft kann noch mehr europäischer Wachstumsmotor werden
Kulturausschuss des EU-Parlaments fördert Kreativsektor
Brüssel, 18. Juni 2013 (OTS) "Die Kreativwirtschaft ist
europäischer Wachstumsmotor und kann dies noch stärker werden. In
einem von wirtschaftlicher Rezession gebeutelten Europa konnte der
Kreativsektor trotz allem in den letzten Jahren Wachstumsraten
aufweisen. Jetzt müssen wir sicherstellen, dass EU-Programme zur
Förderung des Sektors durch die gegenwärtigen Budgetverhandlungen
nicht beschnitten werden", so Heinz K. Becker, Beschäftigungs- und
Kultursprecher der ÖVP im EU-Parlament. Der Kulturausschuss des
Europaparlaments hat heute über einen Empfehlungskatalog zur
Unterstützung der europäischen Kultur- und Kreativwirtschaft als
Motor für Wachstum und Beschäftigung abgestimmt. ****
"Als Botschafter eines dynamischen und vielfältigen Europas
steht die Kultur- und Kreativwirtschaft heute vor zahlreichen
Herausforderungen, die sich aus dem digitalen Umbruch, der
Globalisierung, der starken kulturellen und sprachlichen
Zersplitterung der Märkte ergeben", so der EU-Abgeordnete. Laut
Becker ist der Zugang zu Kapital eines der größten Probleme im
Kreativsektor. Deshalb sei neben guten rechtlichen und steuerlichen
Bedingungen die Finanzierung der EU-Programme zur Förderung von
kleinen und mittleren Unternehmen im Kreativbereich essentiell.
"Für das EU-Programm 'Kreatives Europa' sind 1,8 Milliarden Euro
für den Zeitraum 2014-2020 vorgesehen. Jedoch nur, wenn die Staats-
und Regierungschef in ihrem Kürzungswahn den Rotstift nicht an der
falschen Stelle, in der zukunftsträchtigen Kreativwirtschaft,
ansetzen", so Becker.
Mehr als jedes zehnte Unternehmen in Österreich gehört der
Kreativwirtschaft an. Das sind etwa 38.400 Unternehmen, in denen
mehr als 130.400 Österreicherinnen und Österreicher beschäftigt
sind. "Der Kreativsektor schafft Wohlstand, Arbeitsplätze, leistet
einen Beitrag zur gesellschaftlichen Wertschöpfung, zum Beispiel im
Medien- und Kulturbetrieb, und wird uns in die digitale Zukunft
Europas führen. Wir müssen die Rahmenbedingungen weiter verbessern.
Ausbildung, Zugang zu Kapital und internationalen Märkten, stärkere
Verzahnung mit anderen Sektoren und die Verbreitung neuer
Unternehmensmodelle müssen Grundlage sein", fordert Becker
abschließend.
Rückfragehinweis: Heinz K. Becker, MEP, Tel.: +32-2-284-5288,
[email protected] Anna Meusburger M.A., EVP-Pressedienst,
Tel.: +32-493-183297, [email protected]
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