• 18.06.2013, 09:00:47
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KinderUni - wie geht das?

Young Science-Netzwerktreffen zum Thema Kinder- und JuniorUniversitäten

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4251/ Im Bild
v.l.n.r.: Matteo Merzagora (TRACES Prais), Karoline Iber (Uni Wien),
Hubert Dürrstein (Geschäftsleitung OeAD), Silvia Prock (Uni
Innsbruck), Bernhard Weingartner (TU Wien), Karlheinz Töchterle
(Bundesminister für Wissenschaft und Forschung)

Utl.: Young Science-Netzwerktreffen zum Thema Kinder- und
JuniorUniversitäten =

Wien (OTS) - Young Science - das vom Bundesministerium eingerichtete
Zentrum für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule bei der
OeAD-GmbH - lud am Montag, 17. Juni 2013, zum Erfahrungsaustausch
zwischen Akteur/innen, Expert/innen und Interessierten im Bereich
Kinder- und JuniorUniversitäten ins OeAD-Haus ein.

Expertinnen und Experten erzählten wie man Kindern
Wissenschaft vermittelt

In seinem Impulsreferat "Science Communication and Science
Education" erörterte Matteo Merzagora (TRACES, Paris,
Wissenschaftsjournalist), welche Formate geeignet sind, um
Jugendliche für Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Er sieht
KinderUnis als eine Form der Wissenschaftskommunikation. Diese läuft
aber auch Gefahr sehr exklusiv zu agieren. Eine Herausforderung ist
daher die Inklusion: "Man muss eine Sprache für die Vermittlung von
Wissenschaft finden, die möglichst vielen verständlich ist und
Menschen, v.a. Kinder, mit unterschiedlichem sozio-ökonomischen
Hintergrund erreicht", meint Merzagora. Karoline Iber (Kinderbüro
Universität Wien) und Silvia Prock (Junge Uni Innsbruck)
präsentierten erfolgreiche österreichische KinderUni-Aktivitäten, DI
Bernhard Weingartner (Gründer der Initiative "Physikmobil") erklärte,
wie "aufsuchende Wissenschaftskommunikation" funktioniert, wenn, wie
in seinem Falle, "das Physikmobil im Park auftaucht". Am Nachmittag
boten zwei parallel stattfindende Workshops die Möglichkeit zum
Erfahrungsaustausch.

KinderUni gestern und heute

Seit dem Jahr 2004 fördert das Bundesministerium für Wissenschaft
und Forschung die Angebote der Universitäten und Fachhochschulen für
Kinder und Jugendliche. Waren es am Beginn fünf Universitäten mit
einem Fördervolumen von 180.000,- Euro so zählten im Jahr 2012
bereits 17 Universitäten bzw. andere Einrichtungen zu den Akteuren im
Bereich KinderUni. Das Fördervolumen betrug im Jahr 2012 500.000,-
Euro und die Zahl der Teilnehmer/innen stieg ebenso rasch, von 14.000
Kindern im Jahr 2004, auf etwa 113.000 im Jahr 2012.
"Wir ermöglichen damit Kindern und Jugendlichen ein frühzeitiges
Eintauchen in Wissenschaft und Forschung. Zudem geben wir den
Universitäten die Bühne, sich einem atypischen und kritischen
Publikum zu präsentieren und für ihre Leistungen zu begeistern", so
Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle. Im Bereich
der Förderung von Kinder- und JuniorUniversitäten war Österreich
europaweit Vorreiter, mittlerweile hat die KinderUni-Idee aber auch
in anderen Ländern Fuß gefasst. So gibt es allein im
deutschsprachigen Raum mehr als 100 Universitäten, die spezielle
Angebote für Kinder und Jugendliche im Programm haben.

Young Science bei der OeAD-GmbH

Mit Initiativen wie Young Science unterstützt der OeAD die
Zusammenarbeit der unterschiedlichen Bildungsbereiche und -ebenen.
OeAD-Geschäftsführer Hubert Dürrstein zeigt sich erfreut über das
rege Interesse und die gute Arbeit von Young Science: "Kinder und
Jugendliche sind neugierig und lassen sich für anschaulich
präsentierte Forschungsarbeiten begeistern. Damit wird ein wichtiger
Beitrag geleistet, frühzeitig Talente anzusprechen, zu erkennen und
mögliche Richtungen und Perspektiven aufzuzeigen."

www.oead.at/youngscience

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4251/

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