- 17.06.2013, 13:06:17
- /
- OTS0167 OTW0167
BZÖ-Bucher fordert Kärntner Masterplan
Klagenfurt (OTS) - "Die Schonfrist der neuen Landesregierung ist
abgelaufen", sagte BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann NAbg. Josef Bucher
heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Klagenfurt. Nun müsse es
darum gehen, neue Perspektiven für das Land zu eröffnen. Es könne
nicht sein, dass trotz einer Lehrplatzgarantie seitens des Bundes
rund 100 Lehrlinge in Kärnten ohne Lehrplatz dastehen: "Wie geht es
wirtschaftspolitisch mit Kärnten weiter?" Man müsse sich endlich auf
die Hinterfüße stellen, "sonst gibt es noch gröbere Auswirkungen".
"Wir brauchen einen Masterplan, ein Generalkonzept, mit dem richtige
Entscheidungen getroffen werden". Das müsse Hauptthema in Kärnten
sein, so Bucher, der die Landesregierung auffordert neue Projekte in
Angriff zu nehmen. Es dürfe nicht alles zugesperrt oder verkauft
werden. "Die Wörtherseebühne soll vom Stadttheater Klagenfurt
bespielt werden", regt Bucher aus kultureller Überlegung an. Ein
Verkauf könne nur die allerletzte Alternative sein. "Wir entwickeln
die Vorwärtsstrategie: Gegen Zusperren - für Lösungen". Daher werden
entsprechende Anträge auch im Landtag eingebracht werden. "Vorschläge
des Rechnungshofes sind umzusetzen, damit Kärnten wieder nach vorne
kommt".
"Wir sind zur Mitarbeit bereit", sagte die Sprecherin der BZÖ-IG,
LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl anlässlich des für heute anberaumten
Gipfels zur Seebühne in Klagenfurt. Die Bühne sei in der
Vergangenheit bereits erfolgreich bespielt worden, jetzt sei die
Bühne zu einem Politikum verkommen. Um zu einem ausgeglichenen Budget
zu kommen, sollten Projekte auch auf Nachhaltigkeit geprüft werden.
"Es bräuchte eben auch einen politischen Willen."
"Dem BZÖ liegen Rechnungen vor, die belegen, dass der
Heizöl-Schwer-Zuschlag auf die gesamt verbrauchte Menge aufgeschlagen
wird", übte LAbg. Willi Korak Kritik an den Klagenfurter Stadtwerken.
"Es wurde mehr Gas als Holz verheizt", verweist der Abgeordnete auf
ein ihm vorliegendes Emissionsprotokoll. Da die Fernwärmeversorgung
durch drei Säulen, nämlich Öl, Gas und Biomasse, aufgebaut sei, könne
die "Abrechnung so definitiv nicht stimmen". Sollte im Sommer Holz
zur Stromproduktion verheizt werden, "grenzt dies an Perversität".
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC






