- 17.06.2013, 11:51:25
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WKÖ-Vize RfW-BO Amann: Der ÖGB sägt am Ast, auf dem tausende Arbeitnehmer sitzen!
"Wir Betriebe können nicht die Zeche für die Belastungspolitik der rot-schwarzen Regierung zahlen."
Utl.: "Wir Betriebe können nicht die Zeche für die Belastungspolitik
der rot-schwarzen Regierung zahlen." =
Wien (OTS) - "Die heimischen KMU stellen rund zwei Millionen Jobs in
Österreich, sie sind das Rückgrad der Wirtschaft - zusätzliche
Belastungen wie die Verkürzung der Arbeitszeit oder eine Vermögens-,
Erbschafts- und Schenkungssteuer können dieses Rückgrad brechen",
warnt heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann in
Zusammenhang mit dem ÖGB-Leitantrag.
"Rund 14 Milliarden Euro würde das Belastungspaket des ÖGB die
Wirtschaft insgesamt kosten. Der ÖGB sägt mit seinem Leitantrag
massiv am Ast, auf dem tausende Arbeitnehmer sitzen", so Amann
weiter. Österreich gehöre bereits jetzt zu den Ländern mit den
höchsten Arbeitskosten. Eine Arbeitsstunde koste 30,4 Euro, der
Durchschnitt im Euroraum liege bei 28,0 Euro. Allein das aktuelle
SPÖVP-"Schröpfpaket" beschere den Betrieben bis 2017 höhere
Belastungen bei den Lohnkosten von über zwei Milliarden Euro,
Arbeitsverträge mit Älteren würden deutlich teurer. Die
Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 150.000 Euro
würde das Ende für zahleiche Familienbetriebe bedeuten. "Und dass
eine Arbeitszeitverkürzung angesichts der gewaltigen Lohnnebenkosten
nicht automatisch mehr Jobs bedeutet, müsste wohl auch jedem klar
sein, der rechnen kann", so Amann.
"Wenn sich der ÖGB ehrlich für mehr Jobs, ein besseres Auskommen mit
dem Einkommen für die Arbeitnehmer und die Entlastung des Faktors
Arbeit einsetzen will, muss er bei seinen "Genossen-Freunden" in der
Regierung und bei deren Juniorpartner ÖVP anklopfen, dort ist er
richtig. Wir Betriebe können nicht die Zeche für die
Belastungspolitik der rot-schwarzen Regierung zahlen", so Amann.
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