• 15.06.2013, 09:00:31
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AKS/SJ/VSStÖ: Gleiches Recht für gleiche Liebe!

Vienna Pride wieder starkes Zeichen für gesellschaftliche Vielfalt - Diese soll sich endlich auch in Gesetzgebung widerspiegeln

Utl.: Vienna Pride wieder starkes Zeichen für gesellschaftliche
Vielfalt - Diese soll sich endlich auch in Gesetzgebung
widerspiegeln =

Wien (OTS) - Seit 11. Juni findet in Wien unter dem Motto "United in
Pride" wieder die Vienna Pride statt. Neben dem Pride Village am
Heldenplatz, findet heute wieder traditionell die Regenbogenparade
statt. "Die Pride ist eine großartige Solidaritätsveranstaltung. Die
LGBT-Community konnte die letzten Jahrzehnte einige Erfolge erzielen,
doch darf man nicht darüber hinwegsehen, dass gesetzliche und
alltägliche Diskriminierung noch auf der Tagesordnung stehen.
Beispielsweise dürfen homosexuelle Menschen ohne rationale Begründung
noch immer nicht Blut spenden", kritisiert Wolfgang Moitzi,
Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ).

"Die Regenbogenparade als Highlight der Pride ist ein extrem
wichtiges Zeichen für eine fortschrittliche und offene Gesellschaft.
Auch heuer wieder rufen FundamentalistInnen mit dem 'Marsch für die
Familie' zur Gegenveranstaltung auf und bezeichnen Homosexuelle unter
anderem als unnatürliche 'Homo-Unzüchtler'. Homophobie und
Frauenfeindlichkeit haben in unserer Gesellschaft nichts zu suchen!
Wir werden diesem rückständigen und menschenverachtenden Gedankengut
auch heuer wieder eine bunte und weltoffene Parade entgegenstellen",
so Jessica Müller, Vorsitzende des Verbandes sozialistischer
Student_innen in Österreich (VSStÖ).

Auch Claudia Sattler, Vorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen
(AKS) betont die Wichtigkeit der Pride: "Die Pride ist jährlich eine
starke politische Demonstration für die Gleichberechtigung von
Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender. Das gesellschaftliche
Klima wird immer wieder von konservativer Seite vergiftet und ganz
offen gegen Minderheiten gehetzt, wie man beispielsweise an der
Debatte zur Sexualbroschüre für LehrerInnen sehen konnte. Es kann
aber nicht sein, dass im 21. Jahrhundert noch immer Lesben, Schwule,
Transgender und intersexuelle Personen diskriminiert und
benachteiligt werden."

"Wir fordern die vollständige rechtliche Gleichstellung im
Adoptionsrecht und die Öffnung der Ehe. Keine Person soll auf Grund
von Geschlecht oder Gender diskriminiert werden. Für Gleichstellung
und Gleichberechtigung, gegen Homo- und Transphobie!", blasen die
roten Jugendorganisationen abschließend kämpferisch ins selbe Horn.

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