• 14.06.2013, 17:52:34
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Hakl: Leichtere Nutzung öffentlicher Daten macht Datenfriedhöfe zu Datenschätzen

ÖVP-Innovationssprecherin zur gestrigen Ersten Lesung einer Richtlinie über die Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors im EU-Parlament

Utl.: ÖVP-Innovationssprecherin zur gestrigen Ersten Lesung einer
Richtlinie über die Weiterverwendung von Informationen des
öffentlichen Sektors im EU-Parlament =

Wien (OTS) - Erfreut zeigte sich heute, Freitag, die ÖVP-Abg. Mag.
Karin Hakl über die gestrige Erste Lesung im EU-Parlament zur
Veröffentlichung von Behördendaten für innovative Online-Dienste -
ausgenommen Personendaten. "Staatliche Datenfriedhöfe werden zu
Datenschätzen, die gehoben werden können. Es werden der Wirtschaft
neue Möglichkeiten eröffnet und Behördendaten wie Verkehrs- oder
Wetterinformationen, Unternehmensregister oder Bibliotheksdaten den
Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen einfacher zur Verfügung
gestellt", dankte Hakl hier vor allem dem ÖVP-Europaabgeordneten Dr.
Paul Rübig für seinen Einsatz auf europäischer Ebene.

Bürger und Unternehmen erhalten einen EU-weiten Rechtsanspruch,
öffentliche Daten weiterzuverwenden. Die Behörden müssen die Daten in
digital lesbarer Form zur Verfügung stellen. Für Reproduktion,
Bereitstellung und Verbreitung der Daten dürfen die Behörden
höchstens die Grenzkosten berechnen. Als Informationen des
öffentlichen Sektors gelten nicht-personenbezogene Daten, die von
Stellen des öffentlichen Sektors erzeugt, gespeichert oder gesammelt
werden.

Es sei dies eine sinnvolle und notwendige Ausweitung, um Bürgerinnen
und Bürger die Informationskommunikationstechnologie und
E-Government-Welt sozusagen näher zu bringen. Öffentliche Stellen
verfügen über eine riesengroße Fülle an Daten, die für viele sehr
wertvoll sein können. Hakl wies in diesem Zusammenhang unter anderem
auf Archive und Museen, deren Sammlungen online einem größeren
Publikum zugänglich gemacht bzw. zur Verwertung bereitgestellt werden
können.

Auch Finanzministerin Fekter habe sich zu einer
Unternehmensgründeroffensive bekannt: "StartUps und KMU werden mit
fairer und transparenter Zurverfügungstellung von maschinenlesbaren
Daten gefördert", hob Hakl hervor, "so entsteht ein neuer Motor für
gut bezahlte Jobs und Innovationen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVP

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