- 14.06.2013, 13:46:49
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Verkehrsministerin Bures eröffnet Nahverkehrsdrehscheibe Lieboch
Mehr Komfort und Sicherheit für Fahrgäste
Utl.: Mehr Komfort und Sicherheit für Fahrgäste =
Wien (OTS/BMVIT) - Für zwei Strecken der Graz-Köflacher Bahn
(Graz-Köflach und Wies-Eibiswald) ist Lieboch der zentrale
Verkehrsknotenpunkt. Am Freitag eröffneten Verkehrsministerin Doris
Bures, Landeshauptmannstellvertreter Siegfried Schrittwieser,
Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann, GKB-Generaldirektor Franz
Weintögl, GKB-Aufsichtsratsvorsitzender Franz Eckart und
Bürgermeister Rudolf Aichbauer im Rahmen eines Bahnhofsfestes die neu
errichtete Nahverkehrsdrehscheibe Lieboch. ****
Die Nahverkehrsdrehscheibe Lieboch ist ein zentraler Dreh- und
Angelpunkt des weststeirischen Personennahverkehrs. In einjähriger
Bautätigkeit wurden die Bahnhöfe Lieboch und Premstätten-Tobelbad
modernisiert, überdacht und mit Personentunnel, die den
barrierefreien Zugang ermöglichen, ausgestattet. Bei der kompletten
Neugestaltung der Außenanlagen wurden kundenfreundliche
Aufenthaltszonen ebenso integriert wie überdachte
Fahrradabstellplätze. Die neue Nahverkehrsdrehscheibe Lieboch vereint
Zugangskomfort und höchste Sicherheitsstandards für Fahrgäste. Die
Gesamtkosten des Projekts betragen 4,6 Millionen Euro (Lieboch: 2,4
Mio. Euro/Premstätten-Tobelbad: 2,2 Mio. Euro).
"Wir investieren massiv in den Ausbau der umweltfreundlichen Schiene,
sowohl bei der Infrastruktur als auch beim Angebot, weil sie
umweltfreundliche, sichere und leistbare Mobilität garantiert. Das
sind Investitionen, die sich doppelt rechnen. Wir schaffen damit
Arbeitsplätze in der Region, und für die Fahrgäste bringt das sehr
viel mehr Komfort, sie kommen mit der Bahn schnell und
umweltfreundlich ans Ziel", so Verkehrsministerin Doris Bures.
Dass dieses Angebot angenommen wird, zeigen die stark steigenden
Fahrgastzahlen. Nie zuvor sind in Österreich so viele Menschen mit
der Bahn gefahren. Im Vorjahr verbuchten die heimischen Bahnen 262
Millionen Fahrgäste. Das sind um 18 Millionen mehr als im Jahr 2011.
Und in dieser insgesamt sehr positiven Entwicklung hebt sich die
S-Bahn in der Steiermark noch einmal hervor. In den letzten fünf
Jahren gab es hier ein Plus von 40 Prozent. Allein im Vorjahr eine
Zunahme um zwölf Prozent.
Fünf Jahre S-Bahn Steiermark
2008 begann mit der Zusammenarbeit von ÖBB, Steirischen Landesbahnen,
GKB (Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH) und Verkehrsverbund
Steiermark eine neue Ära des Schienenverkehrs in der Steiermark. In
fünf Korridoren fährt die S-Bahn von Graz aus in die umliegenden
Regionen, bereits von Beginn an wurde das Fahrplanangebot laufend
durch die Verdichtung des Taktverkehrs verbessert. Daher können
mittlerweile rund 150 zusätzliche Zugverbindungen angeboten werden -
unter anderem zu den Spitzenzeiten am Morgen im
Viertelstundenintervall nach Graz oder Zugverbindungen bis
Mitternacht. Durch diese Attraktivierung des Schienennahverkehrs
konnte eine deutliche Steigerung der Fahrgastzahlen erreicht werden.
S-Bahn Rekordergebnis
Neueste Zahlen auf Basis einer kürzlich erfolgten Erhebung ergaben im
Vergleich zur Zeit vor der S-Bahn ein Fahrgastplus von fast 40
Prozent. Allein im Jahr 2012 konnte eine Steigerung von über 12
Prozent erreicht werden. 37.600 Fahrgäste nutzen an einem
durchschnittlichen Werktag die S-Bahn, das sind um 10.700
Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer mehr als noch vor fünf Jahren.
Außerdem werden weitere Fahrgaststeigerungen erwartet, da
Angebotsmaßnahmen nach ca. drei Jahren voll greifen. Das ursprünglich
für das Jahr 2014 angestrebte Ziel, 30 Prozent mehr Fahrgäste zu
haben, wurde bereits zwei Jahre früher erreicht.
Fahrgastentwicklung der GKB
Auch die Fahrgastentwicklung der GKB ist erfreulich. Die Linie S-7
von Graz nach Köflach beeindruckt mit einer Fahrgaststeigerung von 16
Prozent oder 4.100 zusätzlichen Kunden, während die Linien S-6/D-61
von Graz nach Wies-Eibiswald sogar mit einer Steigerung von 24
Prozent oder 5.700 zusätzlichen Kunden aufwarten kann. Auch die
Umwelt profitiert: 12.400 zusätzliche tägliche Fahrgäste sparen rund
8.500 Tonnen CO2 pro Jahr. Damit ist die S-Bahn auch eines der
wichtigsten Klimaschutzprojekte des Landes Steiermark. (Schluss)
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