- 14.06.2013, 12:23:43
- /
- OTS0141 OTW0141
bellaflora fordert freiwilligen Verzicht auf Glyphosat
Der Nachweis des Pestizids Glyphosat im menschlichen Körper sollte alle Unternehmen Österreichs dazu veranlassen, diese Produkte kompromisslos aus den Regalen zu nehmen.

Utl.: Der Nachweis des Pestizids Glyphosat im menschlichen Körper
sollte alle Unternehmen Österreichs dazu veranlassen, diese
Produkte kompromisslos aus den Regalen zu nehmen. =
Leonding (OTS) - Diese Forderung erhebt bellaflora Geschäftsführer
Mag. Alois Wichtl: "Hier ist eindeutig Gefahr im Verzug. Wir haben
keine Zeit, um politische Entscheidungen auf europäischer Ebene
abzuwarten. Die Unternehmen selbst können hier viel schneller sein."
Für Mag. Isabella Hollerer, Nachhaltigkeitsbeauftragte von
bellaflora, kommen die Ergebnisse der von GLOBAL 2000 präsentierten
Studie nicht unerwartet. Schon in den letzten Monaten tauchten
kritische Stimmen aus Kreisen der Wissenschaft auf, die negative
gesundheitliche Auswirkung der auf Glyphosatbasis arbeitenden
Pflanzenschutzmittel nahelegten. Aus diesem Grund hat bellaflora auch
schon zu Beginn 2012 mit den Vorbereitungsarbeiten für den Ausstieg
begonnen, zu Beginn der Gartensaison 2013 alle chemisch-synthetischen
Mittel ausgelistet und durch naturnahe biologische ersetzt. Eine
Entscheidung, die aus ökologischer Verantwortung und gegen manche
betriebswirtschaftliche Bedenken gefällt wurde. Die Kunden der Grünen
Nummer 1 aber haben sie offenbar begrüßt, wie die Verkaufszahlen
zeigen. Wichtl: "Obwohl die Gartensaison 2013 wetterbedingt schwierig
ist, verzeichnen wir ein zweistelliges Plus bei unserem naturnahen
Pflanzenschutzsortiment."
Ein Verbot für Glyphosatprodukte im Lebensmittelhandel, wie von BM
Nikolaus Berlakowitsch ins Auge gefasst, greift für Hollerer viel zu
kurz. Schließlich wird ein Großteil dieser Produkte in Baumärkten und
im Lebensmittelhandel verkauft. Es komme auch nicht auf die Beratung
an, wie vom Lebensministerium argumentiert.
Hollerer: "Glyphosatprodukte sind zu risikoreich. Sie sollten in
privaten Gärten gar nicht verwendet werden, und wir brauchen sie auch
nicht. Es gibt genügend biologische Alternativen."
Deshalb appelliert Wichtl an alle Entscheidungsträger in diesem
Sektor, Glyphosatprodukte so schnell wie möglich aus den Regalen zu
nehmen: "Österreichs Unternehmen betonen gerne ihre
Nachhaltigkeitskonzepte. Mit der Auslistung von Glyphosat können sie
beweisen, dass sie es ernst meinen."
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SFT






