• 13.06.2013, 17:35:04
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Heinisch-Hosek, Mautz und Traschkowitsch hissen Regenbogenfahne vor der Parteizentrale

Wien (OTS/SK) - Schon seit 11. Juni findet das Pride Village am
Wiener Heldenplatz statt, dem am Samstag ab 14 Uhr die
Regenbogenparade folgt. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und
Peter Traschkowitsch, Vorsitzender der SoHo (Sozialdemokratische
Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen
Organisation), nahmen das zum Anlass, die Verbundenheit der
Sozialdemokratie mit dem Kampf für gleiche Rechte für Lesben, Schwule
sowie bisexuelle, trans- und Intersexuelle Personen zum Ausdruck zu
bringen. ****

"Die Regenbogenfahne vor der SPÖ-Zentrale ist ein sichtbares Zeichen,
dass die SPÖ für eine völlige Gleichberechtigung und Gleichstellung
steht und gegen Homophobie und Transphobie sichtbar auftritt", sagte
Bundesministerin und SPÖ Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek am
Rande der gemeinsamen Aktion.

Traschkowitsch zeigte sich zufrieden über bisher Erreichtes, mahnte
aber ein, dass noch viel zu tun sei: "Die Hissung ist ein wichtiges
und sichtbares Zeichen, jedoch ist noch viel in Richtung
Gleichstellung zu tun. Viel wurde erreicht, das unvollendete Werk
Gleichstellung müssen wir jedoch in großen Schritten weiterbringen."

Mit dem EPG (Eingetragene Partnerschafts-Gesetz) sei ein
entscheidender Schritt erreicht worden, wie beide betonten. Es
brauche jetzt aber weitere Adaptionen, wie zum Beispiel die
Fremdkindadoption, das Recht auf künstliche Befruchtung sowie
rechtliche Verbesserungen für Transgender und intersexuelle Personen.
Die Öffnung der Ehe für alle, die sich in einer liebevollen,
konsensualen Partnerschaft befinden, sei das Ziel.

"Offenheit, Akzeptanz und der Einsatz für Gleichstellung - dafür
stehen wir, das gehört zu unseren Grundhaltungen", so Andrea Mautz,
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin. "Wir sind eine bunte und
vielfältige Gesellschaft, wo alle Lebensentwürfe zu akzeptieren sind.
Im Kampf gegen Homophobie und Hassgewalt müssen wir weiter verstärkt
auftreten und signalisieren: Wir tolerieren das nicht."

SERVICE: Fotos in Kürze auf www.flickr.com/sozialdemokratie(Schluss)
sn/mo

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