• 13.06.2013, 17:06:13
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ÖAMTC begrüßt eCall-Einführung

Club setzt sich seit Jahren für lebensrettende Sicherheitssysteme ein

Utl.: Club setzt sich seit Jahren für lebensrettende
Sicherheitssysteme ein =

Wien (OTS) - "Das ist ein weiterer Meilenstein in punkto
Verkehrssicherheit", begrüßt der Leiter der
ÖAMTC-Interessenvertretung, Bernhard Wiesinger, die heutige
Entscheidung der EU-Kommission, den europaweiten Notrufdienst eCall
ab 2015 verpflichtend in Neufahrzeuge zu integrieren. Ein
automatisierter Notruf ist eine besonders wirksame Möglichkeit, bei
einem Unfall rasch Leben zu retten. "Daher hat sich der Club auf
internationaler Ebene wiederholt dafür stark gemacht", erklärt
Wiesinger. "Zudem bieten wir bereits seit Jahren gemeinsam mit einem
Versicherungspartner ein ähnliches Service an".

Aus Sicht des ÖAMTC fehlen jedoch noch eindeutige Regelungen im
Bezug auf potenzielle Zusatzdienste, die ebenfalls über ein
Bordsystem genutzt werden können. "Im Sinn des Datenschutzes und der
Wahlfreiheit des Konsumenten soll jeder Autofahrer selbst
entscheiden, an wen welche Fahrzeugdaten übermittelt werden",
erläutert Wiesinger.

Wie funktioniert eCall?

Das automatische Notrufsystem eCall funktioniert mit einem
Crashsensor oder über einen Notrufknopf. Bei einem Unfall wird der
Crashsensor aktiviert und sendet ein Notsignal aus. Gleichzeitig
werden wichtige Informationen an die Notrufzentrale übermittelt. So
wird beispielsweise über Satellit die genaue Position des Fahrzeugs
eruiert und an die alarmierten Rettungskräfte weitergegeben.

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