• 13.06.2013, 14:18:57
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Weltweite Bibliotheken-Hitliste: Von den 10 genannten österreichischen Bibliotheken sind 9 Ordensbibliotheken

250 großartige Bibliotheken der Welt hat der Amerikaner George M. Eberhart in einem Online-Überblick zusammengestellt. Österreich ist mit 10 Bibliotheken in der Liste vertreten.

Utl.: 250 großartige Bibliotheken der Welt hat der Amerikaner George
M. Eberhart in einem Online-Überblick zusammengestellt.
Österreich ist mit 10 Bibliotheken in der Liste vertreten. =

Wien (OTS) - Die Bibliotheken zeichnen sich durch ihre "exquisite
Architektur, historische Sammlung und innovative Serviceleistung"
aus. Neun Klosterbibliotheken und die Österreichische
Nationalbibliothek erfüllen diese Kriterien. Nach England,
Deutschland und Italien ist Österreich in der Hitliste der
Bibliotheken als viertstärkstes europäisches Land vertreten. Die neun
Ordensbibliotheken sind: Admont, Altenburg, Klosterneuburg,
Kremsmünster, Lambach, Lilienfeld, Melk, St. Florian, Schwaz und
Vorau. "Wenn Sie sich in der Nähe einer dieser Bibliotheken
aufhalten, besuchen Sie sie unbedingt", empfiehlt Autor George M.
Eberhart im Hitlist-Vorwort.

Bibliotheken als Schatzkammern

Was ist das Besondere an diesen Ordensbibliotheken? "Unser Bestand
an alten Handschriften ist ganz klar ein wichtiger Punkt", sagt
Stiftsbibliothekar Dr. Friedrich Buchmayr von St. Florian "Das merken
wir auch an den Anfragen!" Dazu kommen Inkunabeln und frühe Drucke
sowie seltene Drucke aus späterer Zeit. So gibt es in der Bibliothek
St. Florian z.B. einen Mozart-Druck aus dem Jahr 1806.

Hohe Nachfrage an Leihgaben und Forschungsgrundlagen

Eine wesentliche Aufgabe der Klosterbibliotheken ist die Betreuung
von Forscherinnen und Forschern aus aller Welt. Auch das
Ausstellungswesen nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. "Wir
betreuen zum Beispiel Landesausstellungen intensiv. Die
Verantwortlichen kommen mit einem Thema und suchen nach den passenden
Leihgaben", so Dr. Buchmayr. Service ist in den Ordensbibliotheken
groß geschrieben. Dazu kommt, wie Eberhart schreibt, "exquisite
Architektur". Den spätbarocken Hauptsaal in St. Florian bestimmen
raumhohe, mächtige Bücherregale und das leuchtkräftige Deckenfresko
von Bartolomeo Altomonte (1747).

Links
"Great libraries of the world"
(http://www.alaeditions.org/files/250greatlinks.pdf)
St. Florian
(http://www.ots.at/redirect/stift_st_florian_stiftsbibliothek)

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