• 13.06.2013, 11:14:33
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Mitterlehner: "GmbH-Reform stärkt Gründergeist in Österreich"

Wirtschaftsminister zur Umsetzung der GmbH-Reform - Senkung des Mindeststammkapitals macht Selbstständigkeit attraktiver und erleichtert Umsetzung innovativer Geschäftsideen

Utl.: Wirtschaftsminister zur Umsetzung der GmbH-Reform - Senkung
des Mindeststammkapitals macht Selbstständigkeit attraktiver
und erleichtert Umsetzung innovativer Geschäftsideen =

Wien (OTS/BMWFJ) - "Die GmbH-Reform stärkt den Wirtschaftsstandort
Österreich und verbessert den Gründergeist im Land, weil wir damit
die Starthürden und Kosten für Unternehmer deutlich senken", sagt
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich des Beschlusses
der GmbH-Reform im Nationalrat. "Die Senkung des Mindeststammkapitals
macht den Sprung in die Selbstständigkeit attraktiver und erleichtert
die Umsetzung kreativer Geschäftsmodelle. So können sich die vielen
innovativen Unternehmer im Land stärker auf ihren wirtschaftlichen
Erfolg konzentrieren und müssen sich weniger Sorgen um die
Aufbringung des Startkapitals machen", so Mitterlehner.

Ab dem 1. Juli wird das Mindeststammkapital für eine GmbH von 35.000
auf 10.000 Euro reduziert. "Gute Ideen sollen nicht an unnötig hohen
Eintrittshürden scheitern", betont Mitterlehner. Ein wichtiges Motiv
für die vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem
Justizministerium vorangetriebene Reform war die Beseitigung von
unnötig hohen Kapitalerfordernissen bei der Unternehmensgründung, was
in Standort-Rankings immer wieder kritisiert worden ist. Mit dem
bisherigen Mindeststammkapital von 35.000 Euro liegt Österreich an
der EU-Spitze, während sich der EU-Schnitt nur bei rund 8.000 Euro
befindet.

Die GmbH NEU bringt neben der Senkung des Mindeststammkapitals noch
weitere Vorteile für Jungunternehmer: So wird auch die
Mindestkörperschaftsteuer von 1.750 auf 500 Euro im Jahr gesenkt. Die
Notariats- und Rechtsanwaltskosten, die bei GmbH-Gründungen anfallen,
werden um die Hälfte reduziert. Zusätzlich entfällt die
Veröffentlichungspflicht in der Wiener Zeitung. Durch diese
Vergünstigungen werden rund 1.000 zusätzliche GmbH-Gründungen pro
Jahr erwartet.

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