- 11.06.2013, 17:10:37
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Vier Bundesminister feiern das 100-Jahr-Jubiläum des Regierungsgebäudes am Wiener Stubenring
Vor 100 Jahren ist das Haus am Wiener Stubenring eröffnet worden - Festakt mit Mitterlehner, Berlakovich, Hundstorfer und Bures
Utl.: Vor 100 Jahren ist das Haus am Wiener Stubenring eröffnet
worden - Festakt mit Mitterlehner, Berlakovich, Hundstorfer
und Bures =
Wien (OTS/BMWFJ) - Im traditionsreichen Regierungsgebäude am Wiener
Stubenring wurde am Dienstagnachmittag das Jubiläum des 100-jährigen
Bestandes gefeiert. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner,
Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich und
Infrastrukturministerin Doris Bures - sie alle haben ihre Büros in
diesem Haus - nahmen an dem Festakt teil, in dessen Rahmen Dompfarrer
Toni Faber das Gebäude segnete. Der ebenfalls in diesem Haus
amtierende Sozialminister Rudolf Hundstorfer konnte wegen der
Teilnahme an einem Hochwasser-Gipfel nicht dabei sein.
Wirtschaftsminister Mitterlehner erinnerte an die wechselvolle
Geschichte des Hauses, das 1913 als "Reichskriegsministerialgebäude"
der Monarchie eröffnet worden ist, und spannte den Bogen bis zur
heutigen Zeit. "Seit 100 Jahren steht der 'Stubenring 1' im Zentrum
des politischen Geschehens und beherbergt heute gleich vier
Bundesministerien. Unser Ziel ist es, das historische Flair des
Gebäudes auf allen Ebenen mit neuem Leben zu erfüllen. Einerseits
wird die historische Bausubstanz unter Berücksichtigung des
Denkmalschutzes saniert und auf den neuesten Stand gebracht.
Andererseits verbessern wir laufend die Kundenorientierung unserer
Angebote und Maßnahmen, um bürgernah und serviceorientiert agieren zu
können", sagte Mitterlehner, zu dessen Ressort die
Burghauptmannschaft Österreich ressortiert, die das Gebäude heute
verwaltet.
Landwirtschaftsminister Berlakovich sieht das Haus als ein
historisches Monument und einen Ort, an dem Geschichte geschrieben
wurde. "Diese mahnt uns, Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen und
ermutigt uns, mit Nachdruck für die positive Entwicklung in unserem
Land zu arbeiten!", betonte der Landwirtschaftsminister.
Sozialminister Hundstorfer bezeichnet in einer Grußbotschaft das Haus
als Ausgangs- und Angelpunkt gesellschaftlicher Veränderungen und
Neuerungen. Für ihn als Sozialminister hat es insofern eine besondere
Bedeutung, weil hier mit der Gründung des Staatsamtes für soziale
Fürsorge im Jahre 1918 erstmals in der Geschichte Österreichs
Sozialpolitik explizit als wesentliche staatliche Aufgabe anerkannt
wurde. "Die Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die
Sozialpolitik haben sich über die Jahrzehnte gewandelt, die
Grundausrichtung des Sozialministeriums ist die gleiche geblieben:
Gestern wie heute steht die Arbeit dieses Hauses für Hilfe und
Unterstützung des Staates für Menschen, die auf das 'Ministerium für
Solidarität' angewiesen sind", sagte Hundstorfer.
Infrastrukturministerin Doris Bures sieht das Haus dank seiner
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als eines der bundespolitischen
Zentren der Republik. "Ihre engagierte Arbeit im Dienste der
Bürgerinnen und Bürger ist es, die die Bedeutung dieses Hauses für
Österreich ausmacht", so die Infrastrukturministerin.
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