- 10.06.2013, 09:54:03
- /
- OTS0045 OTW0045
Lopatka: "73% der Österreicher schätzen die Reisefreiheit in der EU"
Staatssekretär Lopatka auf DARUM EUROPA Tour am Flughafen Wien
Utl.: Staatssekretär Lopatka auf DARUM EUROPA Tour am Flughafen Wien =
Wien (OTS) - "73% der Österreicher und Österreicherinnen schätzen die
Reisefreiheit und die Befreiung von Passkontrollen innerhalb der EU.
Österreicher erkennen die Vorteile der Union vor allem dort, wo es
persönlich positive Erfahrungen gibt. Gerade am Flughafen Wien spüren
täglich tausende Flugpassagiere diese persönliche Erleichterung im
Reiseverkehr innerhalb der EU. Wir sollten viel mehr über diese
positiven Errungenschaften sprechen und weniger Platz den
Negativschlagzeilen lassen", so der Staatssekretär. Aus einer dem
BMeiA vorliegenden GfK-Studie geht hervor, dass Österreicherinnen und
Österreicher die Reisefreiheit, vergünstigtes Handy Roaming, die
gemeinsame Währung, den Frieden und die Sicherheit als positive
Errungenschaften der EU sehen.
"Trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation ist die Zustimmung
zur EU konstant. Knapp 60 % der Österreicherinnen und Österreicher
sagen, dass die Vorteile der EU Mitgliedschaft überwiegen. Bei meinen
Diskussionen in ganz Österreich sprechen die Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer aber auch ganz deutlich die Probleme und
Herausforderungen, die sie in der EU sehen. Vor allem in Bezug auf
die Funktionsweise lautet die Kritik meist, dass die EU zu
kompliziert ist und dass Entscheidungen oft nicht nachvollziehbar
sind: Stichwort "Olivenöl". Diese Probleme gibt es dann, wenn sich
Europa in Bereiche einmengt, die nicht Sache von Europa sind - oder
sein sollen."
"Die Menschen haben Angst vor steigenden Staatsschulden, Inflation,
Wertverlust des Euro und zu hoher Steuerbelastung. Dabei ist der Euro
stabil und eine starke Währung - das müssen wir besser vermitteln",
hielt Lopatka fest. Österreicher sehen aber auch klar, dass die
anstehenden wirtschaftlichen Herausforderungen besser gemeinsam in
der EU gelöst werden können. 88% seien der Meinung, dass Europa in
der Krise noch stärker zusammenarbeiten muss und fordern stärkere
europäische Führung in der Wirtschaftspolitik. Der Staatssekretär
betonte, dass Österreich die EU braucht, um gegen die aufstrebenden
BRICS Staaten wettbewerbsfähig zu bleiben. "Besonders im globalen
Wettbewerb mit China, Indien, USA sind wir nur gemeinsam in der EU
stark. Vor allem diese Stärke müssen wir besser den Bürgern
vermitteln", hielt der Staatssekretär fest.
Staatssekretär Lopatka ist im Rahmen seiner DARUM EUROPA
Informationstour in Unternehmen in ganz Österreich zu Besuch. Am
Flughafen Wien waren auch Vorstandsdirektor Günther Ofner, der EU
Abgeordnete Heinz Becker, der französische Botschafter Stéphane
Gompertz und der deutsche Botschafter Detlev Rünger anwesend, um mit
den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu aktuellen EU-Fragen zu
diskutieren.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAA






