• 07.06.2013, 14:20:59
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Bundesheer-Übung "European Advance 2013" beendet

Wien (OTS/BMLVS) - Die größte Übung des Österreichischen Bundesheeres
im heurigen Jahr ist zu Ende. Bei der "European Advance 2013"
(EURAD13) trainierten 4.400 Soldaten aus 24 Ländern drei Wochen lang
im Waldviertel die multinationale Zusammenarbeit bei einer
Offensivoperation einer EU-Battlegroup. Dabei kamen 23 Luftfahrzeuge,
50 Panzer und 250 ungepanzerte Fahrzeuge zum Einsatz.

"Es ist ein Szenario wie es heutzutage jederzeit vorstellbar ist", so
Übungsleiter Generalmajor Heinrich Winkelmayer. Neben klassischem
militärischen Können kam es dabei besonders auf die Fähigkeit an, mit
zivilen Organisationen zusammenzuarbeiten. So war die Bewältigung der
dargestellten schwierigen humanitären Lage im Krisengebiet ein
Schlüssel zum Erfolg der Übungstruppe. "Die EURAD13 hat uns gezeigt,
dass wir für unsere Aufgaben gut gerüstet sind. Unsere Soldaten sind
hoch motiviert, gut ausgebildet und einsatzbereit", zieht Winkelmayer
Bilanz.

"Die internationalen Kräfte waren unheimlich wertvoll", blickt Oberst
Johann Jamnig, Organisationsleiter der Übung, zurück. "Sie bringen
Gerät, Wissen und Sichtweisen mit", sagt Jamnig. Eine weitere
Herausforderung während der Übung sei der Abzug von Truppenteilen und
Gerät zum Hochwasser-Assistenzeinsatz gewesen. 350 Milizsoldaten, die
für die Übung vorgesehen gewesen wären, wurden nach Oberösterreich in
den Assistenzeinsatz einberufen. Sie halfen den zivilen
Einsatzkräften bei der Wiederherstellung der Infrastruktur. Jamnig:
"Wir waren in der Übungsleitung auf derlei Szenarien vorbereitet
gewesen und haben die EURAD13 rasch entsprechend den neuen
Gegebenheiten ausrichten können."

Berichte zur Übung unter:
http://www.bundesheer.at/archiv/a2013/europeanadvance2013/aktuell.php

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