- 06.06.2013, 12:53:49
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BZÖ-Haubner/Tscharnutter: "Familienkampagne kommt äußerst spät"
"Familienzukunft Österreich" verlangt in Petition Valorisierung der Familienleistungen
Utl.: "Familienzukunft Österreich" verlangt in Petition
Valorisierung der Familienleistungen =
Wien (OTS) - "Die vom Familienministerium heute präsentierte Kampagne
ist an sich zu begrüßen, kommt aber am Ende der Legislaturperiode
reichlich spät. Es ist sehr positiv, dass die Familienorganisationen
an einem Strang ziehen, um die Interessen der Familien bestmöglich zu
vertreten. ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner ist jetzt gefordert,
nicht vor der Wahl mit Ankündigungen über die eigenen Versäumnisse
hinwegzutäuschen, sondern endlich konkrete Maßnahmen für die Familien
zu setzen", sagten heute BZÖ-Familiensprecherin Abg. Ursula Haubner
und die Obfrau der Familienorganisation "Familienzukunft Österreich",
Mag. Heidrun Tscharnutter.
An erster Stelle fordert das BZÖ die Wertanpassung der
Familienleistungen. "Die Familienbeihilfe und das
Kinderbetreuungsgeld wurden seit Jahren nicht mehr erhöht, insgesamt
ergibt sich ein Verlust von knapp 40 Prozent. Hingegen haben sich SPÖ
und ÖVP eine Politikergehaltserhöhung genehmigt. Das kann es nicht
sein. Die "Familienzukunft Österreich" hat eine Petition gestartet,
dass die Familienleistungen jährlich erhöht werden, so wie das in
anderen Bereichen eine Selbstverständlichkeit ist", so Haubner und
Tscharnutter.
Weiters verlangen Haubner und Tscharnutter die Abschaffung der
Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld, die Einführung einer
sozial gerechten Fair Tax mit 9.000 Euro Absetzbetrag pro Kind sowie
den Ausbau der Infrastruktur bei der Kinderbetreuungseinrichtungen.
Außerdem brauche es eine gesetzlich verankerte Vertretung der
Familien. "Die Zeit der Lippenbekenntnisse vor den Wahlen ist vorbei.
Die Familien brauchen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
optimale Rahmenbedingungen und Zukunftssicherheit."
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