- 03.06.2013, 11:28:38
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Hochwasser: ÖAMTC meldet umfangreiche Behinderungen im Montagvormittagsverkehr
Autobahnen in Österreich frei befahrbar - Öffentlicher Verkehr nur eingeschränkt verfügbar
Utl.: Autobahnen in Österreich frei befahrbar - Öffentlicher Verkehr
nur eingeschränkt verfügbar =
Wien (OTS) - Hochwasser: ÖAMTC meldet umfangreiche Behinderungen im
Montagvormittagsverkehr
Autobahnen in Österreich frei befahrbar - Öffentlicher Verkehr nur
eingeschränkt verfügbar
In der Nacht von Sonntag auf Montag hat sich der Schwerpunkt der
Verkehrsbehinderungen durch Hochwasser und Vermurungen nach Angaben
des ÖAMTC zunehmend von West-Österreich Richtung Osten verlagert.
Österreichweit sind rund 150 Straßenverbindungen nicht passierbar.
Umfangreiche Betriebseinschränkungen werden von den öffentlichen
Verkehrsmitteln gemeldet.
In Vorarlberg zeichnete sich am Montag gegen 10:00 Uhr eine deutliche
Entspannung ab, dennoch bestanden nach wie vor Straßensperren,
hauptsächlich wegen Schlammlawinen und umgestürzter Bäume.
In Tirol waren auch am Montag noch die Bezirke Kufstein und Kitzbühel
am stärksten betroffen. Die B161 (Pass Thurn-), die B164 (Hochkönig-)
und die B170 (Brixental Straße) waren nach Angaben der Abteilung für
Mobilitätsinformationen des ÖAMTC abschnittsweise weiter überflutet.
Auch die B171 (Tiroler Straße) in den Bereichen Kufstein -
Kiefersfelden, Kirchbichl sowie Wörgl und die B178 Loferer Straße
waren an mehreren Orten nicht befahrbar.
Salzburg war von Tirol aus auch am Montag nur über die
Autobahnverbindung über das große Deutsche Eck (A93 - A8 -A1) sowie
die mautpflichtige Gerlos Alpenstraße erreichbar. Auf der A8 bestand
allerdings im Bereich Chiemsee für Pkw eine örtliche Umleitung über
Nebenstraßen. Lkw mussten gar großräumig über Passau ausweichen, der
Zeitverlust auf der Strecke Inntaldreieck - Salzburg betrug laut
ÖAMTC am Montag während des Frühverkehrs gute zwei Stunden.
Zusätzlich war Montagnacht die bayerische A8 im Bereich Irschenberg
von München kommend Richtung Salzburg kurzzeitig komplett gesperrt,
in den Morgenstunden konnte die Autobahn aber wieder frei gegeben
werden.
Bei der Bahn war die Beförderung über die Korridorstrecke Salzburg -
Kufstein auch Montagvormittag nicht möglich, Schienenersatzverkehr
mit Bussen konnte wegen der Straßensperren nicht eingerichtet werden.
Im Bundesland Salzburg selbst war der Pinzgau am stärksten betroffen.
Gesperrt waren unter anderem folgende Hauptverbindungen: die B155 an
der Grenze zu Freilassung, die B156a, die B159 beim Pass Lueg sowie
die B168 und die B311 bei Bischofshofen, Taxenbach und Lofer.
Weiterhin unpassierbar nach einem Murenabgang war auch die B99 bei
Hüttau.
In Ober- und Niederösterreich lag der Schwerpunkt entlang der Donau.
In Linz selbst war ein Befahren der Oberen Donaulände (B129) wegen
Hochwassergefahr nicht möglich. Weitere umfangreiche Behinderungen
bestanden in den Bezirken Gmunden, Vöcklabruck, Eferding und Perg.
In Niederösterreich waren auch weiterhin mehr als 40 Verbindungen
unpassierbar, darunter die B1 im Stadtgebiet von Melk, die B3 an
mehreren Abschnitten, ebenso wie die B33, B119 und B122. Ebenfalls
unterbrochen war laut ÖAMTC-Meldungen die B31 und B25 sowie die B19
im Zuge der Umfahrung Tulln.
SERVICE:
Aktuelle Informationen und alle Sperren in den Online-Medien des
Clubs unter www.oeamtc.at/maps oder als Liste unter
www.oeamtc.at/verkerhsservice. Für unterwegs verfügbar in der ÖAMTC
smartphone-App, weitere Informationen dazu: www.oeamtc.at/apps
(Schluss)
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