- 26.05.2013, 10:00:33
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Drei Ministerien trainieren Evakuierung von Österreichern aus Krisenregion
Wien (OTS/BMLVS) - Spezialisten des Bundesheeres, des
Außenministeriums und des Innenministeriums trainierten von 13. bis
24. Mai die Evakuierung von Auslandsösterreichern aus einer fiktiven
Krisenregion.
Die Übung Papageno 2013 diente den Experten der drei Ministerien,
ihre Erfahrungen aus den bisherigen Evakuierungsoperationen in
Nordafrika zu vertiefen. Dabei wurden Krisenunterstützungsteams
eingesetzt. Diese beraten und unterstützen das Botschaftspersonal vor
Ort bei der Hilfe für Österreicher, die im Ausland in eine
Krisensituation geraten. Weiters optimierten 250 Soldaten des
Bundesheeres die Abläufe, die für die Rückholung von Österreichern
aus dem Ausland notwendig sind. Dazu zählt vor allem die Abstimmung
mit den Heeresfliegern des Bundesheeres. Gemeinsam mit den Soldaten
des Bundesheeres übten Experten des Außen-und des Innenministeriums.
"Reibungslose Zusammenarbeit"
Oberst Peter Hofer, Bundesheer-Übungsleiter zu den ersten
Erfahrungswerten: "Das Training war von einer reibungslosen
Zusammenarbeit der Experten aller drei Ministerien gekennzeichnet.
Bei einem realen Einsatz ist es sehr wichtig, dass man sich gut kennt
und auch miteinander geübt hat."
Rasche Hilfe real
Wie schnell Österreicher im Ausland auf die Hilfe von Experten aus
der Heimat angewiesen sein können, zeigte sich im Sommer 2006, als
Heeresflieger über einen Flughafen in Zypern österreichische und
andere EU-Bürger aus dem Nahen Osten ausflogen. Ebenso wurden im
Februar 2011, nach Unruhen in Ägypten, neben der Hilfestellung durch
Experten des BM.I und BMeiA knapp 140 Personen mit
"Hercules"-Transportmaschinen des Bundesheeres nach Österreich
geholt.
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