• 25.05.2013, 08:00:32
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"profil"-Interview: Landeshauptmann Kaiser: "Kärnten stand vor dem Zusammenbruch"

Probleme "facettenreicher als erwartet"

Utl.: Probleme "facettenreicher als erwartet" =

Wien (OTS) - In einem Interview in der Monatg erscheinenden Ausgabe
des Nachrichtenmagazins "profil" sagt der neue Kärntner
Landeshauptmann Peter Kaiser, wenn die Politik der Freiheitlichen
weitergeführt worden wäre, hätte dies zu einem "großen Zusammenbruch"
geführt. Am Ende von deren Regierungszeit stehe Kärnten "am Rande des
Abgrunds". Der große "Kassasturz" habe ergeben, dass "die Probleme
facettenreicher als erwartet" seien, weil die vorige Regierung mehr
langfristige Finanzierungsverpflichtungen eingegangen sei, als man
bisher gewusst habe. Der neuen Regierung von SPÖ, ÖVP und Grünen gehe
es vor allem darum, "Abwanderung, Armut und Arbeitslosigkeit" zu
bekämpfen.

"profil" berichtet weiters, dass die Errichtungskosten für die 200
Meter lange "Lavantbrücke", welche 2011 im Zuge der Ortsumfahrung Bad
St. Leonhard gebaut wurde, von ursprünglich 2,3 auf 3,7 Millionen
ausgeufert sind. Das Verkehrsreferat unter dem damaligen Landesrat
Gerhard Dörfler hatte Mehrkosten, die das Unternehmen Massivbau
verrechnet hatte, bezahlt, obwohl diese nicht den
Ausschreibungsbedingungen entsprachen oder zum Teil nicht
nachgewiesen werden konnten. Weder Massivbau noch Dörfler gaben dazu
eine Stellungnahme ab.

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